17. Mai 2016
An Deutschland und Frankreich geht kein Weg in Europa vorbei
Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) beim Wirtschaftsrat in Saarbrücken
,,Der Weg von Paris nach Berlin geht immer über Saarbrücken!" Mit diesen Worten eröffnete der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger, in der Saarbrücker Congresshalle ein Symposion zum Thema deutsch-französische Wirtschaftsbeziehungen. Deutschland und Frankreich bildeten die wichtigste Achse auf dem alten Kontinent.
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) meinte, es laufe heute nicht alles gut in Europa. ,,Wir bräuchten mehr an abgestimmter Politik!", um die Menschen mitzunehmen. Jetzt sei die deutsch-französische Achse als Motor der Entwicklung besonders gefordert.

Als gutes Beispiel aus Frankreich nannte Frau Kramp-Karrenbauer die individuellen Integrationsvereinbarungen beim Nachbarn. Damit werde klar gemacht, was der Flüchtling erhalte, aber auch, was er selbst zu leisten habe. An die Erfüllung der Vereinbarung könne auch die Erlaubnis zum weiteren Aufenthalt gebunden werden.


In einer Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Baasner kamen Praktiker zu Wort, die beiderseits der Grenze beruflich aktiv waren oder sind: Xavier Susterac, Senior Vice-President BASF; Wendelin von Boch, Aufsichtsratsvorsitzender bei Villeroy & Boch; Detlev Seeliger, Geschäftsführer MAPCO Autotechnik; Erich Maas, COO Commerzbank Frankreich, und Prof. Joachim Bitterlich, Botschafter a.D.


Gemeinsam brachten sie zum Ausdruck, dass die Zeit nicht zurückgedreht werden könne. Die Wirtschaft Europas sei jedenfalls in der konkreten Zusammenarbeit meist weiter als die Politik.

Impressionen Symposium in Saarbrücken
Landesvorsitzender Wolfgang Holzhauer begrüßt Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (Foto: Rolf Ruppenthal)
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