06. Oktober 2020
Angepasste Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen längst überfällig
Wolfgang Steiger: Endlich wird ein gravierender Nachteil der deutschen Gründerszene beseitigt

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. unterstützt das Vorhaben von Union und SPD, die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen anzupassen. „Seit Jahren fordern wir, dass sich die Attraktivität der Gründerszene in Deutschland verbessern muss. Ein Kernaspekt ist die Mitarbeiterbeteiligung. Es ist längst überfällig, dass an der Steuerschraube gedreht wird“, erläutert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

 

Noch immer wächst das deutsche Startup-Ökosystem im internationalen Vergleich zu langsam. Zahlreiche Hürden und die deutsche Bürokratie bremsen das Wachstum von erfolgversprechenden Gründungen. „Die Weichen für die Wettbewerbsfähigkeit von Morgen werden bereits heute gestellt. Um zu verhindern, dass Startups, Gründer und ihre Investoren  lieber ins Ausland übersiedeln, anstatt aus Deutschland heraus einen globalen Champion aufzubauen, müssen die Rahmenbedingungen sinnvoll angepasst werden. Attraktive Mitarbeiterbeteiligung kann dabei sehr hilfreich sein “, stellt Wolfgang Steiger klar.

 

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treffen die Gründerszene in voller Härte. Sie bedrohen die Startup-Wirtschaft und gefährden die Kompetenzentwicklung Deutschlands. Deshalb ist es wichtig jetzt entschieden zu handeln. „Neben der steuerlichen Anpassung von Mitarbeiterbeteiligungen, muss die Bundesregierung auch schnellstmöglich weitere Innovationshürden beseitigen. Wir fordern einen besseren Zugang zu öffentlichen Daten und den Aufbau eines One-Stop-Shop auf Verwaltungsebene für Neugründungen – was in anderen EU-Ländern längst Realität ist“, erklärt der Generalsekretär.

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