18. Februar 2013
"Arbeit, Wirtschaft und Finanzen - Welche Ziele verfolgt die Grün-Rote Landesregierung?"
„Die Bodenseeregion hat sich in den letzten Jahren zu einem leistungsstarken sowie innovativen Hotspot Europas entwickelt. Ich freue mich daher sehr, heute von Martin Hahn MdL und Manfred Lucha MdL zu hören, wie es in unserer Region zu Fragen rund um die Zukunftsthemen Arbeit, Wirtschaft und Finanzen weitergehen wird“, begrüßte Helmut Hirner, Sprecher der Sektion Ravensburg/Friedrichshafen, die Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrats zur traditionellen politischen Mittagsrunde im Rebleutehaus Ravensburg.
Helmut Hirner begrüßt die Teilnehmer (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Bodenseeregion verfügt über große wirtschaftliche Stärken. Insbesondere sieht Martin Hahn MdL Potentiale in der alternativen Energiegewinnung am Bodensee, auch aufgrund der anstehenden Herausforderungen der Energiewende. „Wir brauchen mehr Windräder in der Bodenseeregion“, erklärt er, „diese passen perfekt zum nachhaltigen Image der Region.“ Momentan stammen 94 Prozent der Energie aus fossilen Energien und Atomkraft. „Nur sechs Prozent kommen derzeit aus erneuerbaren Energien. „Bis 2020 ist es möglich, den Anteil der erneuerbaren Energien auf 26 Prozent zu steigern und gleichzeitig können wir damit erreichen, dass die Bodensee-Region sowohl als Wirtschaftsstandort, als auch als nachhaltige Erholungsregion noch attraktiver wird.“

 

Für eine gut funktionierende Wirtschaft ist auch ein hoher Bildungsstandard notwendig. Martin Hahn MdL setzt hierbei auf die Gemeinschaftsschule. „Die Gemeinschaftsschule wird gewünscht und wir ermöglichen ihre Umsetzung.“ Zahlreiche Anträge wurden im Landkreis Ravensburg, Wangen und Biberach eingereicht. Ziel der Gemeinschaftsschule ist, Herkunft und Bildungserfolg voneinander zu entkoppeln. „Schüler können in einer leistungsstarken und sozial gerechten Schule länger gemeinsam lernen.“

v.l.n.r.: Hermann Vogler, Martin Hahn MdL, Dr. Michael Sander, Oberbürgermeisterin Sabine Becker, Manfred Lucha MdL (Foto: Wirtschaftsrat)

Breit wurden zudem Fragen rund um die regionale Infrastruktur, auch im Hinblick auf die angespannte Lage öffentlicher Kassen auf Bundes- und Landesebene, und die durch die grün-rote Landesregierung vorgenommene Priorisierung geplanter Straßenbauprojekte, diskutiert.

 

„Wir haben heute einige sehr interessante Ansätze für die Steigerung der Attraktivität der Wirtschaftsregion Bodensee hören können. Ich bin gespannt, welche davon umgesetzt werden können und welche Ergebnisse damit erzielt werden, damit wir auch morgen eine starke Wirtschaftsregion bleiben“, schloss Helmut Hirner die politische Mittagsrunde dankend ab.