10. September 2020
Wirtschaftsrat fordert mehr Spielraum für KI-Entwickler
Handelsblatt

Die Große Koalition fordert Nachbesserungen an den EU-Plänen für Künstliche Intelligenz (Kl). Nötig sei eine "bessere Balance" zwischen der Förderung von Kl und deren Regulierung, heißt es in der Stellungnahme der Bundestagsfraktionen von Union und SPD zu entsprechenden Vorhaben der EU-Kommission. Die Stellungnahme soll am Freitag verabschiedet werden. Zudem sprechen sich die Regierungspartner für "eine dritte Säule der Agilität" aus, die Experimentierräume für die Entwickler schaffe. Kritik kommt auch vom CDU-Wirtschaftsrat: Das Brüssler Rahmenwerk "fokussiere sich hauptsächlich auf die Risiken und blendet die Chancen dieser Schlüsseltechnologie zu stark aus", heißt in einem Positionspapier des parteinahen Untemehmerverbands. "80 bis 90 Prozent der industriellen KI-Anwendungen brauchen überhaupt keine Regulierung", sagte dessen Generalsekretär Wolfgang Steiger

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