21. Oktober 2019
Astrid Hamker und Friedrich Merz in Interviews in Rheinischer Post und NZZ
Nicht alles durch die Klimabrille sehen - Gibt es diesen wertegebundenen, freiheitlichen, liberalen Westen noch

Die Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU e.V. setzt in der aktuellen Ausgabe der Rheinischen Post auf eine stärkere Verknüpfung des Klimaschutzes mit Innovationen. „Wir können mit unseren zwei Prozentanteilen das Weltklima nicht retten. Wir können nur allein durch unser Vorbild wirken. Dazu müssen wir aber die führende Industrienation bleiben“, mahnte die Präsidentin im Interview mit Blick auf eine aktionistische Klimapolitik zu Lasten des Wirtschaftsstandortes. Ähnlich besorgt um die Innovationskraft Deutschlands äußerte sich der Vize-Präsident des Wirtschaftsrates, Friedrich Merz, im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag. „Der vermutlich beste Dienst, den die Politik der Wirtschaft erweisen könnte, wäre, wenn sie schon keine Spielräume sieht für Steuersenkungen, wenigstens weitere Steuer- und Abgabenerhöhungen auszuschließen“, mahnte Merz. 

Astrid Hamker begrüßte in erster Linie das politische Engagement der jungen Generation, hob jedoch hervor, mehr eigene Akzente von ihr zu erwarten. „Ich hoffe, dass sich die Schüler einbringen werden und auch konkret im eigenen Handeln und Naturschutz werden. Sie sollten nicht nur von anderen fordern, sondern auch bei sich selbst anfangen“. 


Friedrich Merz appellierte, die transatlantischen Beziehungen nicht gänzlich abzuschreiben. „Wir haben es bei Donald Trump mit einer erratischen, vollkommen unkalkulierbaren Person zu tun. Das ist Teil seines politischen Programms, nicht nur seines Charakters. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Trotzdem wird nicht alles wieder so wie früher. Die entscheidende Frage lautet aus meiner Sicht: Gibt es diesen wertegebundenen, freiheitlichen, liberalen Westen noch? Hat dieser Westen noch Ansprüche an sich selbst? Und wie stellt sich eigentlich der europäische Teil dieses Westens auf? Diese Fragen müssen wir auf dieser Seite des Atlantiks beantworten, ganz gleich, wer zurzeit im Weißen Haus sitzt.“

 

 

Hier gelangen Sie zum Presseecho des Interviews von Frau Hamker.

Hier gelangen Sie zum Presseecho des Interviews von Herrn Merz. 

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