09. März 2018
Attraktive und zukunftsträchtige Arbeitsplätze für ein modernes Sauerland
NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart zu Gast beim Wirtschaftsrat Hochsauerlandkreis
Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Foto: Wirtschaftsrat)

Das Sauerland soll so modern wie möglich werden, um jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive zum hier bleiben zu bieten. Unterstützung wird hierbei die Landespolitik leisten, sagte NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart bei einer Veranstaltung der Sektion Hochsauerlandkreis des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Dr. Marc Zoellner, Sektionssprecher und geschäftsführender Gesellschafter bei HOPPECKE, hatte den Wirtschaftsminister in das Familienunternehmen HOPPECKE eingeladen.

v.l.n.r. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Friedrich Merz, Matthias Kerkhoff MdL (Foto: Wirtschaftsrat)

Wesentliche Gestalter der Zukunft in der Region seien die mittelständischen Unternehmen. Die Technologieführer aus der Industrie beziehungsweise dem produzierenden Gewerbe seien von jeher Leistungsträger der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. „Wir haben im Sauerland sehr erfolgreiche mittelständische Unternehmen, worauf wir sehr stolz sind. Ich möchte den Sauerländer Mittelstand ermutigen, sich bei den Themen Digitalisierung und Innovation nach vorne zu stellen und die Region wettbewerbsfähig zu halten. Wir als Landesregierung sehen uns in der Pflicht, hier zu unterstützen, besonders bei den Themen Straßen, Schulen und Breitbandausbau“, erklärte Pinkwart.

v.l.n.r. Dr. Marc Zoellner, Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Foto: Wirtschaftsrat)

Vielen Menschen sei die wirtschaftliche Potenz der Unternehmen in ländlichen Regionen gar nicht so bewusst. Daher sollten die Mittelständler, die sich grundsätzlich durch sympathisches Understatement auszeichneten, durchaus auch auf sich sowie ihre Innovationskraft und Internationalität aufmerksam machen. Prof. Dr. Pinkwart weiter: „Auf die jungen Menschen in der Region warten attraktive Arbeitsplätze bei Unternehmen, die in ihren jeweiligen Nischen globale Markt- und Technologieführer sind. Wer hier tätig ist, hat die Möglichkeit, in der ganzen Welt zu arbeiten, was ich faszinierend finde.“ Denn, so der Minister, viele junge Menschen würden gerne international in spannenden Bereichen arbeiten und trotzdem dauerhaft bei ihren Freunden und Familien in der Heimat bleiben.

 

Pinkwart, der in seinem Ministerium auch die Themen Innovation, Digitalisierung und Energie vorantreibt, sieht den Mittelstand zudem als Motor für Innovation. Einerseits seien die erfolgreichen Unternehmen auf dem Land als Vorbild für junge Innovatoren viel greifbarer als in Ballungsräumen und Metropolen. Zudem böten international erfolgreiche Mittelständler auch durch ihre traditionell guten Netzwerke auch gute Kooperationsmöglichkeiten für Start-Ups.