20. April 2015
Berlin 4.0 - Chancen erfolgreich gestalten
Elektromobilität in Berlin
Vorstellung des Konzeptes für den Ausbau der Ladeinfrastruktur
Der Landesverband hat sich für die kommenden Jahre das Schwerpunktthema „Berlin 4.0 – Chancen erfolgreich gestalten“ gesetzt. Dazu zählt auch eine zukunftsgerechte Infrastruktur, die die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte wie das der Elektromobilität berücksichtigt.
Foto: Dr. Markus Wessel und Jörg Lohr (Wirtschaftsrat)

Aktuell sind in der Metropolregion 1.800 Elektroautos unterwegs, die meisten davon in Berlin. Seit 2012 stagnierte allerdings der Aufbau einer neuen Ladeinfrastruktur. Aktuell stehen 500 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Bis zum Jahresende 2016 sollen diese um rund 400 erweitert werden. Die Bundesregierung fördert auf Beschluss des Deutschen Bundestages die Forschung und Entwicklung alternativer Antriebe. Hierfür werden vom Bund Fördermittel in Höhe von 180 Millionen € bereitgestellt. Berlin schrieb im letzten Quartal 2012 als erste deutsche Stadt ein wettbewerbliches Vergabeverfahren aus, für das sich 28 Unternehmen weltweit beworben haben. Die 2013 gegründete Allego GmbH, Tochter des niederländischen Energienetzbetreibers Alliander, gewann zu Jahresbeginn die Ausschreibung Berlins, eine einheitlich zugängliche, flächendeckende Ladeinfrastruktur auszubauen. Ab Oktober 2016 könnten zudem, bei nachgewiesenem Mehrbedarf, bis zu 700 weitere Ladesäulen im gesamten Stadtgebiet folgen.


Stellvertretend für Dr. Marcus Groll, Business Manager Deutschland der Allego GmbH stellte uns der Projektleiter Jörg Lohr, das Konzept für den Ausbau vor. Für Allego sei Maßgabe, dass jeder Nutzer sein e-Auto barrierefrei überall frei zugänglich aufladen könne und zwar vor allem bezahlbar, erklärte Jörg Lohr. In den Niederlanden sei das schon sehr früh auch ein politisch gesteuerter Prozess gewesen.

Kontakt
Markus Rosenthal
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Berlin-Brandenburg
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