28. Februar 2012
Auswirkungen der Webgesellschaft auf die Gesellschaft, Politik und Unternehmen
Dr. rer. pol. Gerald Fricke, Akademischer Rat an der TU Braunschweig, Institut für Wirtschaftsinformatik, Abteilung Informationsmanagement, bei einer Abendveranstaltung des Wirtschaftsrates in Braunschweig.
Rund 40 interessierte Zuhörer waren gekommen, um mit Dr. Gerald Fricke über neue Trends und Chancen von Unternehmen in der Webgesellschaft zu diskutieren. Das Internet verändert das Kommunikationsverhalten von Unternehmen und Konsumenten nachhaltig. Es entstehen neue Formen der Vernetzung, der Kooperation sowie der Kommunikation mit Auswirkungen auf die Unternehmen.
v.l.n.r.: Jan Wehinger, Dirk Svetlik, Marc Osterwald, Nikolaus Külps, Markus Ruf (Foto: Wirtschaftsrat)

Viele Unternehmen beschäftigen sich heute nicht mit der Frage, ob sich interne Geschäftsprozesse zukünftig verändert werden und ob dadurch über neue Strategien  u.a. im Marketing, Vertrieb, Logistik oder der Produktion nachgedacht werden muss. „Mich interessiert die Frage, wie das Internet die Kooperation von Individuen in Unternehmen, der Politik und in der Gesellschaft qualitativ verändert – und ob wir zur Beschreibung und Interpretation dieser Veränderungen eine neue umfassende Theorie der Webgesellschaft bräuchten, die gestaltungsorientierte Ansätze der Wirtschaftsinformatik mit sozial- und medienwissenschaftlichen Beschreibungen zusammenführt“, so Dr. Fricke am Rande der Veranstaltung.

 

Im Vorfeld der Abendveranstaltung fand die Mitgliederversammlung der frisch fusionierten Sektionen Wolfsburg-Helmstedt-Gifhorn sowie Braunschweig-Goslar statt. Es wurden in den Vorstand gewählt:

 

  • Marc Osterwald, Geschäftsführer der Gebr. Heyl Vertriebsgesellschaft für innovative Wasseraufbereitung mbH,
  • Markus Ruf, stellv. Direktor Credit Suisse AG
  • Nikolaus Külps, Vorstandsvorsitzender Schnellecke Group AG & Co. KG
  • Dirk Svetlik, Partner Rechtsanwaltskanzlei Falkner & Svetlik
  • Jan Wehinger, Geschäftsführer Wehinger Consult


„Der Wirtschaftsrat ist sich seiner Mitverantwortung für die Wirtschafts- und Sozialordnung bewusst. Kaum eine politische Entscheidung hat nicht auch Auswirkungen auf uns Unternehmer und fordert somit unseren sachkundigen Rat“, so Osterwald am Rande der Sitzung. Zur notwendigen Fusion der ehemals alleinständigen Sektionen erklärt der neue Sprecher: „Verändernde Rahmenbedingungen, wie ein sich weiter verschärfender internationaler Wettbewerb der (Groß-)Städte und Ballungsräume untereinander, dürfen nicht ignoriert werden. Als Wirtschaftsrat wollen wir die Stärke der gesamten Region, die in besonderer Weise mit der Stahl- und Automobilindustrie verbunden ist, hervorheben. Unnötige bürokratische Hürden helfen hier nicht weiter.“