19. September 2019
"Authentizität ist das A und O"
Personal Branding-Workshop beim Jungen Wirtschaftsrat
Der Personal-Branding Experte Cihan Sügür erläutert den Mitgliedern des Jungen Wirtschaftsrates Techniken für eine wirksame Personal-Branding-Strategie.
Markus Barner, der Landesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrates, begrüßt die Teilnehmer zum Personal Branding Workshop (Foto: WR)

Mehrere Tausend Leute sehen sich die Posts von Cihan Sügür auf LinkedIn an. Der IT Demand Manager bei der Porsche AG ist ein Personal Branding Experte und weiß, wie man Social Media optimal für sich nutzen kann. Bei der Veranstaltung „Knigge 2.0: Personal Branding“ des Jungen Wirtschaftsrates bei der Oaklins Angermann AG in Stuttgart erklärt er, wie jeder mit Hilfe einer professionellen Personal-Branding-Strategie eine „Eigenmarke“ aufbauen und sich selbst präsentieren kann.

Personal Branding-Experte Cihan Sügür erklärt, wie unterschiedliche Plattformen wie LinkedIn oder Twitter möglichst sinnvoll genutzt werden können (Foto: WR)

Nach seiner herzlichen Begrüßung übergab Markus Barner, Landesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates, das Wort an den Gastgeber des Abends.

Martin Steidle, Director bei Oaklins Germany und Leiter der Niederlassung in Stuttgart, stellte das Unternehmen vor:  die globale M&A-Beratung unterstützt und berät Unternehmen bei der Regelung ihrer Nachfolge, bei einem Verkauf des Unternehmens sowie Konzerne und Investoren beim Zu- und Verkauf von Gesellschaften. Dabei besonders hilfreich ist ihre Internationalität und Branchenexpertise.

Da es bei dem Thema des Abends vor allem um die Online-Selbstdarstellung geht, funktioniert Cihan Sügür die Veranstaltung kurzerhand in eine Art Workshop um, damit alle Teilnehmer die Tipps direkt anwenden können. Nach einer Vorstellungsrunde, bei der auch die eigenen Erfahrungen mit Social Media angesprochen wird, kommt Sügür zum strategischen Teil des Themas. Dass man eine gewisse Zeit investieren und sich darüber im Klaren sein muss, wen und was man erreichen möchte, ist beim Erstellen einer digitalen Visitenkarte nur einer von vielen Schritten, sagt er. Um sich eine „Eigenmarke“ aufzubauen, muss man sich im Vorfeld beispielsweise auch überlegen, wo man für sich selbst die eigenen Grenzen bezüglich persönlicher Inhalte zieht. Weitere Schritte und Ratschläge legt Sügür den Teilnehmern den Abend über an die Hand. „Das Schlimmste ist, den gleichen Content auf unterschiedlichen Plattformen zu posten.“ Dies wirkt nicht authentisch, betont Sügür. Zudem hat jede Plattform unterschiedliche Themen und Zielgruppen und es gilt den eigenen Content daran anzupassen. Des Weiteren bringt es nichts, Artikel ohne einen eigenen Kommentar zu teilen, da auch hier die Authentizität fraglich ist. Tipps gibt der Experte zudem zum Nutzen der unterschiedlichen Plattformen. Am Ende des Abends setzen die Teilnehmer das neu Gelernte gleich in die Tat um und knüpfen über Social Media neue Kontakte.