02. Februar 2012
„Baden-Württemberg – Nummer 1 in Bildungsfragen, wie lange noch .... ?“
Bildungspolitisches Gespräch mit Volker Schebesta MdL, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Offenburg im Weingut Danner in Durbach/Baden
Durbach. „Bildungspolitische Beliebigkeit bedeutet nicht Chancengleichheit für alle. Der Vorstand der Sektion Ortenau erarbeitet derzeit ein Pilotprojekt der Partnerschaft und des aktiven Austausches zwischen Schulen, insbesondere Haupt- und Realschulen, und der Wirtschaft. Wir möchten in Bildungsfragen unseren Handlungs- und Themenschwerpunkt der Sektion Ortenau in 2012 setzen. Dies soll nicht nur durch begleitende Veranstaltungen geschehen. Wir möchten uns durch unseren eigenen Beitrag aktiv für die Belange der Schüler einsetzten“ erläuterte Markus Arendt, Sprecher der Sektion Ortenau.
Volker Schebesta MdL

Er leitete so das bildungspolitische Gespräch mit  Volker Schebesta MdL, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Offenburg, Parlamentarischer Geschäftsführer und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion sowie Mitglied im  Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport und im Ständigen Ausschuss des Landtages von Baden-Württemberg im Weingut Danner in Durbach/Baden nach einer Besichtigung des Weinkellers ein.

 

Leitfrage war die bildungspolitische Situation des Landes. Baden-Württemberg ist im Bereich Bildung und Innovation die Nummer 1.  in Europa, dicht gefolgt von Bayern. Aber wie lange noch?

Volker Schebesta MdL hat hierzu dargelegt, welche Auswirkungen nach der politischen Wende in Baden-Württemberg im März 2011 bereits jetzt im Bildungswesen zu spüren sind, und vor allem, wohin die weiteren Entwicklungen gehen werden.

 

Was wird Baden-Württemberg bildungspolitisch noch erwarten? Die Hauptschule als Auslaufmodell, die Gesamtschule als das neue bildungspolitische Wundermittel, verstärkte Regionalisierung und Zentralisierung sowie weniger Schulversorgung in der Fläche des ländlichen Raumes, sind die Ideen der grün-roten Landesregierung, und  waren die Fragen, die intensiv beleuchtet und diskutiert wurden.

 

„Die Sektion Ortenau steht im Wort: Wir möchten unseren Beitrag leisten und laden die Schulen der Region zum Dialog und aktiven Austausch mit uns ein“ schloss Markus Arendt ab.