12. August 2013
Bahn schädigt Unternehmer
Seit nunmehr zwölf Tagen ist der Mainzer Hauptbahnhof von den Abend- bis in die Morgenstunden vom Fernreiseverkehr abgeschnitten. Immer mehr Kurzstrecken kommen zu den Ausfällen hinzu, auch tagsüber.

„Hiermit schädigt die Bahn nachhaltig die Unternehmer, die im Hauptbahnhof teure Verkaufsflächen angemietet haben“, macht Nils-Oliver Freimuth, Landes- und Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrat, aufmerksam.


Durch eine signifikante Reduzierung der Frequentierung des Bahnhofes durch Fahrgäste, werden auch die Verkaufsflächen des Bahnhofes weniger aufgesucht. Somit sinkt der Umsatz der Ladenbetreiber. Die Miete, die die Bahn erhebt, bleibt gleich. Die Bahn muss dieses Spannungsverhältnis lösen. Der Junge Wirtschaftsrat von Rheinland-Pfalz fordert die Bahn zur Rückerstattung eines angemessenen Teilbetrages der Miete auf. Ferner befürchten die Jungunternehmer des Jungen Wirtschaftsrat, dass die Zugverbindungen des Fernreiseverkehrs von und nach Mainz dauerhaft reduziert werden sollen. Dies erging Wiesbaden vor vielen Jahren ähnlich. Die Landeshauptstadt Mainz würde unter dem Vorhaben in erheblichen Maßen leiden.
„Bereits heute pendeln die meisten Berufstätigen mit dem Zug nach Mainz bzw. aus Mainz zu ihrer täglichen Arbeitsstätte. Werden diese Pendler auf ihrem Arbeitsweg dauerhaft von der Bahn behindert, werden immer mehr Jobs aus Mainz abwandern“, prognostiziert Freimuth das Worst-Case-Szenario der aktuellen Situation am Mainzer Hauptbahnhof für die Wirtschaft. „Auch Mainzer Bürger werden sich über kurz oder lang überlegen, ob sie ihren Arbeitsweg verkürzen und aus Mainz wegziehen.“ berschrift

 

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