02. Juni 2019
von Frank Hethey
Bebauungsgegner drücken aufs Tempo
Weser-Kurier vom 2. Juni 2019
Nach den ersten Ideen vonseiten der Bürgerinitiative meldet sich jetzt auch eine sechsköpfige Gruppe zu Wort. Die Gruppe wertet den BI-Erfolg als Sieg gegen "einen großen Teil des politischen Establishments in Bremen". Der Landesverband des Wirtschaftsrates der CDU geißelte das Ergebnis als "komplettes Versagen der bisherigen Landesregierung".

Nach den ersten Ideen vonseiten der Bürgerinitiative meldet sich jetzt auch eine sechsköpfige Gruppe zu Wort, der neben dem früheren SPD-Landeschef Horst Isola aush die ehemalige SPD-Bürgerschftsabgeordnete Karin Kauertz angehört, jetzt Vorstandsmitglied im Ortsverein Neue Vahr.  

 

Die Gruppe wertet den BI-Erfolg als Sieg gegen "einen großen Teil des politischen Establishments in Bremen". Allerdings fürchtet sie, der Senat könnte jede weitere Ideenfindung verschleppen. "Für die politische Kultur wäre es fatal, wenn der Senat beleidigt auf stur schaltet und die Umsetzung des Ortsgesetzes boykottiert", heißt es in dem Schreiben.

 

Scharfe Kritik übt die Gruppe um Isola und Kauertz an der Rennbahnpolitik des bisherigen Senats. Offensichtlich hätten die Menschen mehrheitlich befürchtet, bei einem Votum für die Bebauung wären "profitträchtige, hochpreisige Wohnungen für eine zahlungskräftige Mieter- und Käuferschicht" errichtet worden. doch damit würden die Probleme der Bürger mit kleinerem Geldbeutel nicht gelöst. Jetzt müsse eine Denkpause eingelegt werden, um dann erneut einen vertieften Bürgerdialog aufzunehmen. 

 

Als "komplettes Versagen der bisherigen Landesregierung" geißelte der Landesverband des wirtschaftsrates der CDU das Ergebnis. Nun müssten neue Wohnquartiere "schnellmöglichst realisiert" werden. Als Beispiele nante der Wirtschaftsrat das Tabakquartier Woltmershausen, das ehemalige Werksgelände von Könecke und Coca-Cola, das Gebiet an der Plantage und den Rembertikreisel.

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