Landesfachkommissionen

Metropolregion Berlin-Brandenburg Metropolregion Berlin-Brandenburg In Ballungsräumen, wie der Metropolregion Berlin-Brandenburg, gerät der Wohnungsmarkt durch ein zu niedriges Angebot, das eine geringe Leerstandsquote zur Folge hat, in Ungleichgewicht. Hohe Steuerlasten und überzogene Baustandards sorgen für steigende Baunebenkosten. Der dringend notwendige Neubau bezahlbaren Wohnraums und von Gewerbeflächen wird durch massive staatliche Eingriffe ausgebremst; die marktwirtschaftliche Prinzipien durch Überregulierungen außer Kraft gesetzt
Energie, Industrie und Rohstoffpolitik Energie, Industrie und Rohstoffpolitik Die Landesfachkommission Energie und Industrie tritt für die Stärkung des Industriestandortes der Region Berlin-Brandenburg ein. Damit die Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhält und weiterentwickelt ist eine verlässliche, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung gesichert.
Der Mix der Energieträger in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist einmalig. Hierzu gehören Braunkohle, Erdgas sowie die erneuerbaren Energien. Die Zukunft der Industrie in der Region wird auch von klimapolitischen Vorgaben bestimmt werden.

© HaywireMedia / Fotolia.de Digitalisierung Berlin ist die Hauptstadt der Start-ups, Potsdam sogar Digital Hub. Doch die digitale Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Berlin-Brandenburg steht vor großen Herausforderungen. In Zug in der Schweiz verlangen die Behörden Bitcoins für ihre Dienstleistung, die digitale Transformation der Landesregierung und Landkreise, der Bezirke und des Senats ist dagegen kaum messbar. München zieht mehr Investments in die IT-Wirtschaft an, und die starken Kernbranchen der Region, wie Fintech und E-Commerce, werden von der EU-Datenschutzgrund-Verordnung und der EU-Privacy-Richtlinie besonders stark getroffen. Die bürokratischen Anforderungen übersteigen den Nutzen der gemeinsamen Spielregeln. Die Politik muss die Weichenstellungen für die Zukunft vornehmen, damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt wird.
Infrastruktur und PPP<br /> Infrastruktur und PPP
Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg leidet weiterhin unter großen Defiziten im infrastrukturellen Ausbau und dessen Entwicklung. Die für den Abbau des Investitionsrückstandes erforderlichen Investitionsmittel können weder das Land Berlin noch das Land Brandenburg selbst aufbringen. Die Kommission diskutiert innovative Konzepte, fokussiert aktuelle Projektvorhaben, zusätzliche Möglichkeiten der Investitionsfinanzierung und fördert die offene Diskussion mit Vertretern der Öffentlichen Hand.

Gesundheitswirtschaft Gesundheitswirtschaft Die Gesundheitswirtschaft - einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren für Berlin und Brandenburg. Wissenschaft, Kliniken und Industrie sind in der Region einzigartig eng verknüpft. Allein im industriellen Sektor der Arzneiwaren und Medizintechnik wurden direkt und indirekt über 140.000 Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Produktion, Forschung und Entwicklung sind traditionell in Berlin verankert, Vertrieb und Mittelstand prägen die Wertschöpfung in Brandenburg.
Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Mittelstandspolitik Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Mittelstandspolitik
Mobilität<br /> Mobilität
Die Mobilität verändert sich rasant. Vor allem von Metropolregionen und Ballungszentren wie Berlin-Brandenburg wird ein vielfältiges Konzept erwartet, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Die Ansprüche sind hoch: Mobilität soll umweltfreundlich, nachhaltig und ressourcenschonend zugleich sein. Auch muss der Transport von rund sechs Millionen Menschen – Tendenz steigend – effizient und verlässlich gestaltet werden. Um den individuellen Bedürfnissen der Menschen an Mobilität gerecht zu werden, fordert der Wirtschaftsrat, alle Verkehrsträger gleichermaßen zu berücksichtigen. Wir sprechen uns für eine entwicklungsfreundliche Politik aus, die es den Unternehmen ermöglichen soll, ihr gesamtes Innovationspotenzial auszuschöpfen. Die Landesfachkommission Mobilität hat sich das Ziel gesetzt, Lösungen zu erarbeiten und diese der Politik zu präsentieren.
Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft