03. August 2016
Berufsschulen dürfen die Digitalisierung nicht verschlafen
Angesichts einer alarmierenden Studie der Bertelsmann Stiftung fordert der Wirtschaftsrat der CDU e. V., Landesverband Thüringen, dass Berufsschulen des Freistaates digitale Lernmethoden stärker in den Unterricht einbinden. Der aktuellen Studie zufolge verfügen nicht einmal 40 Prozent der Schulen über eine WLAN-Verbindung. Weniger als ein Drittel der Betriebe hält digitale Lernmethoden für strategisch relevant.

„Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend. Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und stellt somit ganz neue Ansprüche an die Auszubildenden. Ohne digitale Bildung werden die jungen Menschen nur unzureichend auf die neue Arbeitswelt vorbereitet. Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe dürfen den Anschluss nicht verlieren, wenn Deutschland zum Vorreiter der digitalisierten Vernetzung von Produkten und Produktionsprozessen werden soll“, so Mihajlo Kolakovic, Landesvorsitzender Thüringen.

 

Für die repräsentative Studie „Monitor Digitale Bildung“ wurden unter anderem 1.700 Auszubildende, 300 Berufsschullehrer und 200 betriebliche Ausbilder befragt. Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert von der Politik die Umsetzung konkreter Maßnahmen zum flächendeckenden Ausbau der digitalen Infrastruktur, die den Bedürfnissen der Auszubildenden und Berufsschülern gerecht werden und die Digitalisierung der beruflichen Arbeitswelt vorantreiben.

 

Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Thüringen
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