31. Mai 2017
Betriebliches Gesundheitsmanagement am Beispiel Putzmeister
Der Wirtschaftsrat traf sich zum Austausch über die Folgen und Möglichkeiten zur Verbesserung des betrieblichen Gesundheitsmanagements anhand des Praxisbeispiels der Putzmeister Holding GmbH
Das Podium des Abends. (Foto: Wirtschaftsrat)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist derzeit in aller Munde. Wie wird es indes täglich gelebt und umgesetzt? Dies haben die Unternehmerinnen und Unternehmer der Sektion Nürtingen/Kirchheim/Filder gemeinsam mit der BARMER, Deutschlands mitgliederstärkster Krankenkasse, sowie mit dem gastgebenden Unternehmen der Putzmeister Holding GmbH, welches als BGM-Experte zählt, herausgefunden.

BGM-Übungen auch auf Veranstaltungen. (Foto: Wirtschaftsrat)

Uwe Misselbeck, Bereichsleiter des Personals der Putzmeister Holding GmbH, begrüßte die Gäste des Wirtschaftsrats mit folgendem Zitat „Man muss die Menschen nehmen, wie sie sind, es gibt keine anderen.“ Als langjährig erfahrener Personalleiter, beschäftigt er sich mit dem BGM-Programm für Putzmeister und ist dabei sehr erfolgreich. Um Fehltage der Mitarbeiter effektiv zu reduzieren, hilft es für den Anfang die Mitarbeiter ernst zu nehmen und vor allem wertzuschätzen. Misselbeck führte weiter aus, dass ein unzufriedener Mitarbeiter nicht effektiv arbeitet oder eine hohe Anzahl von Fehltagen vorweist.

 

Angelika Demel übernimmt bei der Putzmeister Holding GmbH die Leitung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und hatte verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, welche die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Die Putzmeister Holding GmbH ist Spitzenreiter in der Umgebung, wenn es um BGM-Programme geht. Durch Nichtraucherschutzprogramme, höhenverstellbare Schreibtische, Gesundheitstage und einen eigenen Fitnessraum sollen die Mitarbeiter motiviert und gesundheitlich gestärkt werden. 

Uwe Misselbeck, Bereichsleiter Personal, Putzmeister Holding GmbH, bedankt sich für einen gelungenen Abend. (Foto: Wirtschaftsrat)

Dr. Christiane Wilke kommt von der Deutschen Sporthochschule aus Köln und ermutigte die Gäste zu Beginn des Impulsvortrages, ihren Präsentationsfolien stehend zu folgen. Denn der „sitzende Lebensstil“ ist der größte Risikofaktor für die Gesundheit. Für kleinere Unternehmen ist es meist schwierig möglich eine eigene BGM-Abteilung zu schaffen, demnach schlägt Dr. Wilke vor, sich an größere Unternehmen anzuschließen.

 

Ein rundum gelungener Abend, waren sich die interessierten Teilnehmer unisono einig.