26. September 2012
Brandenburger PPP-Schulsanierungsprojekt wegweisend für die Metropolregion Berlin-Brandenburg
„Die Chance, Infrastrukturvorhaben mit privaten Partnern effizient und wirtschaftlich zu verwirklichen ist in Brandenburg a.d.H. genutzt worden, erklärte Dr. Bernd Matthias Mack, Vorsitzender der Landesfachkommission „PPP und Privatisierung“ des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im Wirtschaftsrat Deutschland.

Das Brandenburger PPP-Schulsanierungsprojekt "Schulen Brandenburg an der Havel" bestätige die statistisch belegten, positiven Erfahrungen, die in anderen Bundesländern mit PPP-Projekten und zahlreichen Infrastrukturmaßnahmen, in Zusammenarbeit mit Privaten gemacht worden sind. Insbesondere für die Metropolregion Berlin-Brandenburg könnte dies wegweisend sein, sagte Mack weiter.

 

Anlässlich der Fertigstellung der Bau- und Sanierungsleistungen in Höhe von 13,8 Millionen Euro diskutierten die Mitglieder des Wirtschaftsrates mit rund neunzig Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft, Schulverwaltung und Nutzern aktuelle Verfahrensstände und Erfahrungen bei der Umsetzung der umfassenden Sanierung der Schulgebäude und Sporthallen der Oberschule Nord, der Luckenberger Schule, der Klingenbergschule, der Wilhelm-Busch-Schule und denNeubau einer multifunktionalen Dreifeldsporthalle. Der Gesamtumfang des Projektes Bau- und Betriebsleistungen beträgt bei einer Laufzeit von 20 Jahren 39,8 Millionen Euro.

 

Dr. Bernd Matthias Mack lobte die Entscheidung der Stadt Brandenburg a. d. H. insbesondere in Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte gleichwertige Beschaffungsalternativen in Betracht zu ziehen und damit eine wirtschaftliche und effiziente Umsetzung öffentlicher Bauvorhaben zu ermöglichen. 

 

Dieses umfangreiche Projekt mit besonderem Fokus auf der energetischen Sanierung wurde von der SKE Facility Management GmbH zeitgleich an allen fünf Objekten in nur 15 Monaten bei laufendem Schulbetrieb und mit einem klaren wirtschaftlichen Vorteil gegenüber einer konventionellen Realisierung umgesetzt. Sowohl die Auftraggeberin als auch die Nutzer - Lehrer und Schüler - äußerten im Zuge der Diskussion deutlich ihre Zufriedenheit über die Umsetzung der durchgeführten Leistungen.

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Birgit Schlaitz
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