29. Juli 2011
Bremens Image: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander
Der Vorsitzende des Bremer Wirtschaftsrats, Nils Herrmann, kritisiert anlässlich der aktuellen Debatte um des überregionale Negativimage Bremens: "Wir haben hervorragende und sehr innovative Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in Bremen. Aber als PISA Schlusslicht und mit einer wirtschaftsfernen Infrastrukturpolitik wird es schwer bleiben, die Stärken und das Ansehen Bremens überregional zu verkaufen."

Anlässlich der aktuellen Debatte um die überregionale Berichterstattung, die Bremen mit dem krisengeschüttelten Griechenland vergleicht, wird erneut deutlich, wie langlebig das schlechte überregionale Image Bremens trotz der bisherigen Bemühungen um ein intensives Standortmarketing noch ist. "Die eigentlichen Imageträger und Standortwerber für das Land Bremen sind die Unternehmen selbst, wie z.B. OHB, Mercedes, Kaefer, EADS oder Lürssen", so Hermann.


Wenn es der jetzigen Regierung nicht gelingt, die Rahmendbedingungen für einen attraktiven Standort insbesondere in den Bereichen Bildung und Verkehr zu schaffen, nützen auch Imagebroschüren der Wirtschaftsförderung und zum Standortmarketing nichts. Insbesondere in Sachen Bildung geht es dabei nicht mehr um die Schulstruktur, sondern um eine Qualitätsoffensive in Sachen Unterricht und Lernbedingungen für die Schulen. In der Verkehrpolitik muss die zögerliche Haltung zum Infrastrukturausbau aufgegeben werden. Es kann nicht sein, dass Unternehmen in ein Gewerbegebiet wie das GVZ gelockt werden und dann über 20 Jahre auf die erforderliche verkehrliche Anbindung warten müssen.

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