15. März 2018
Brexit: David McAllister MdEP spricht vor dem Wirtschaftsrat Düsseldorf
David McAllister MdEP (Foto: Wirtschaftsrat)

Die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des bevorstehenden britischen EU-Austritts standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Sektion Düsseldorf des Wirtschaftsrates der CDU e.V. mit über 200 Unternehmern und Unternehmerinnen. Sektionssprecher Dr. Reinhardt Freiherr von Leoprechting hatte hierzu den niedersächsischen Europaabgeordneten und Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament, David McAllister MdEP, eingeladen.

v.l.n.r. Manfred Ringmaier, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen, Dr. Reinhardt Freiherr von Leoprechting, Sprecher der Sektion Düsseldorf, David McAllister MdEP (Foto: Wirtschaftsrat)

Das britische Referendum zum Austritt aus der Europäischen Union (EU) bezeichnete McAllister als eine historische Fehlentscheidung. „Es kann in dieser Angelegenheit keine Gewinner geben.“ Für alle Beteiligten werde der Brexit negative Folgen haben. Was dies für die Handelsbeziehungen Großbritanniens mit den EU-Ländern bedeute, darüber hätten sich viele Menschen auf der britischen Insel keine Gedanken gemacht. Auswirkungen habe der Brexit auch auf den Bestand des United Kindoms (UK). Um in der EU zu verbleiben, drohe Schottland mit einem Referendum, sich von Großbritannien loszusagen.

v.l.n.r. Uwe Baust, David McAllister MdEP, Klaus-Heiner Lehne, Dr. Reinhardt Freiherr von Leoprechting (Foto: Wirtschaftsrat)

„Jetzt müssen wir das Beste aus der Lage machen“, betonte McAllister ein wenig resigniert. Ziel müsse es sein, den Schaden zu begrenzen und die europäischen Grundfesten zu bewahren. Die EU stehe seit mehr als einem halben Jahrhundert für Frieden, Stabilität und Wohlstand. Dies solle in Zukunft auch so bleiben. Dennoch müsse auch die EU Selbstkritik üben: „Einfach so weitermachen wie bisher können wir nicht.“