08. September 2015
Bürokratiemonster gefährdet Wettbewerbsfähigkeit – Wolfgang Steiger in der Huffington Post

Die Kosten von Informations- und Dokumentationsvorschriften für die Wirtschaft belaufen sich in diesem Jahr auf knapp 43 Milliarden Euro. Hinzu kommen die Ausgaben, um die Auflagen von Behörden einzuhalten. „Unterm Strich schlagen Schätzungen zufolge rund 300 Milliarden Euro zu Buche - das sind fast ein Zehntel des deutschen Bruttoinlandsproduktes“, mahnte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., in einem Gastbeitrag der Huffington Post. 

Einiges wurde zwar unternommen, doch angesichts der Regelungswut von "Nahles und Schwesig verpufft die Wirkung des jüngst verabschiedeten Bürokratieentlastungsgesetzes von Bundeswirtschaftsminister Gabriel, das ohnehin nicht der große Wurf ist", kritisierte Steiger. Was der Großen Koalition fehlt, ist der Mut zu Entscheidungen, um ihr Versprechen einzulösen, Wirtschaft und Bürger spürbar von unnötiger Bürokratie zu entlasten.

 

Zahlreiche strenge Vorgaben sind nicht mehr zeitgemäß, andere wiederum können durch einfache digitale Erklärungen ersetzt werden - etwa durch die absenderbestätigte De-Mail oder die eID-Funktion des neuen Personalausweises.


„Nur wenn Deutschland jetzt konsequent an seiner Modernisierung und Verschlankung arbeitet, können Unternehmen und der Standort Deutschland zentrale Faktoren umsetzen, die ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit entscheidend verbessern. Kurzum: Weniger ist mehr“, so Steiger.


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