Bundesarbeitsgruppe Rohstoffpolitik

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Rohstoffe sind für den Industriestandort Deutschland von zentraler Bedeutung. Die Industrie 4.0, die Digitalisierung sind ebenso auf die Bezahlbarkeit und die Verfügbarkeit von Rohstoffen angewiesen, wie die Energieversorgung, der Wohnungs- oder Automobilbau. Der Wandel hin zu einer nahezu CO2-freien Wirtschaft wird anhand der Rohstoffe entschieden. Immer wichtiger wird es, das Bewußtsein und die Akzeptanz für die Förderung heimischer Rohstoffe zu stärken.  Umso wichtiger ist es, die Dringlichkeit einer sicheren und bezahlbaren Rohstoffversorgung stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. Die Bundesarbeitsgruppe Rohstoffpolitik setzt sich für eine Rohstoffpolitik ein, die das Industrieland Deutschland stärkt sowie Wachstum und Wettbewerb nachhaltig sichert.

Die Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen wird zusammen mit einer sachlichen Energie- und Klimapolitik der Schlüssel sein, damit die Industrie in Deutschland ihre Wettbewerbsfähigkeit erhält und ausbaut.  Als Querschnittsaufgabe muss die Rohstoffpolitik die Außen-, Sicherheits- und  Entwicklungspolitik stärker miteinander verzahnen. Zugleich bedarf es bei den heimischen Rohstoffen einer Neugewichtung zwischen Naturschutz und der Sicherung der Rohstoffversorgung.

Im Jahr 2018 liegt der Fokus der Arbeit auf folgenden Beratungsschwerpunkten:


  • Weltweiter Zugang zu Rohstoffen: Wettbewerbs- und Handelsverzerrungen auf den Rohstoffmärkten beseitigen!

 

  • Verantwortung für Rohstofflieferungen: Die Erfolge bei den Herkunftsnachweise von Rohstoffen aus Konfliktregion weiter ausbauen und absichern! g

 

  • Potenziale heimischer Rohstoffe nutzen: Kurz Transportwege sparen CO2 und sind aktiver Klimaschutz! Belange des Natur- und Landschaftsschutzes gleichberechtigt abwägen!

 

  • Moderne Kreislaufwirtschaft: Nebenprodukte aus Kraftwerken, Erzgewinnung und weiteren Verfahren als aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung werten!

 

  • Ressourceneffizienz stärken: Entkopplung von Wachstum und steigendem Rohstoffverbrauch aktiv unterstützen!

 

  • Größere Forschungsaktivitäten im Rohstoffbereich: Forschungskompetenz nutzen und Forschungseinrichtungen leistungsfähig machen!
  • Akzeptanz fördern: Rohstoffe sind Bodenschätze. Nahezu alle Alltagsprodukte sind aus Rohstoffen hergestellt. Die Akzeptanz für die Förderung von Bodenschätzen muss durch gezielte und sachliche Information verbessert werden!
Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitzender der Bundesarbeitsgruppe
Dr. Klaus Harste 
Dr. Klaus Harste
Geschäftsführender Gesellschafter, GlobalSteelConsulting GmbH,
Mitglied im Bundesvorstand

"Die heimische Förderung von Rohstoffen leistet einen entscheidenden Beitrag zur sicheren und bezahlbaren Versorgung in Deutschland - auch die Erdgasförderung mittels Fracking. Umweltschutz und wirtschaftliches Wachstum sind vereinbar. Die Technologien sind in Deutschland vorhanden."

Kontakt

Markus Rosenthal
Koordinator Bundesarbeitsgruppe Rohstoffpolitik

Telefon: 030 / 240 87-150
Telefax: 030 / 240 87-206

m.rosenthal@wirtschaftsrat.de

Postanschrift
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