27. Januar 2017
Bundesbankpräsident nutzt WR-Finanzmarktklausur für Grundsatzrede
Dr. Jens Weidmann: Die Notenbanken dürfen nicht zum Gefangenen der Märkte oder der Finanzpolitik werden.

Auf der ersten Finanzmarktklausur des Wirtschaftsrates gestern fand Bundesbankpräsident Dr. Jens Weidmann klare Worte zur Notenbankpolitik:  "Die Notenbanken dürfen nicht zum Gefangenen der Märkte oder der Finanzpolitik werden. Einige der geldpolitischen Maßnahmen, insbesondere die Staatsanleihekäufe, bergen jedoch genau diese Gefahr. Sie verwischen die Grenze zwischen Geld- und Fiskalpolitik und führen zu Finanzstabilitätsrisiken." Dr. Jens Weidmann bedankte sich bei Generalsekretär Wolfgang Steiger für die öffentliche Unterstützung des Kurses der Bundesbank durch den Wirtschaftsrat und lobte das hochaktuelle Programm der Klausurtagung.

Der Bundesbankpräsident wertete den Wirtschaftsausblick für die Eurozone zu Jahresbeginn recht positiv. Die Inflationsrate werde sich dem Zielwert der Europäischen Zentralbank allmählich annähern. Wenn diese Preisentwicklung nachhaltig sei, werde „damit die Voraussetzung für den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik geschaffen“. 

 

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