Bundesfachkommission "Internationaler Kreis"

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Die starke internationale Verflechtung der deutschen Wirtschaft ist ein wesentlicher Pfeiler für Wachstum und Wohlstand. Exporte machen etwa die Hälfte des deutschen BIP aus. Der Außenhandel sichert in Deutschland fast zehn Millionen Arbeitsplätze. „Made in Germany“ ist auch in Zeiten der globalen Wirt-schaftskrise weltweit gefragt. Gerade die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist auf offene Märkte und verlässliche Rahmenbedingungen im Austausch von Patenten, Produkten und Dienstleistungen angewiesen. Umso mehr ist es ein Kernthema des Wirtschaftsrates, die zahlreichen Chancen der Orientierung über nationale Grenzen hinweg aufzuzeigen und dabei zu helfen Zukunftsmärkte zu identifizieren, zu verstehen und starke Bündnisse einzugehen.

Gleichzeitig muss auch Deutschland die Rahmenbedingungen schaffen, um seinen Spitzenplatz als Investitions- und Wirtschaftsstandort verteidigen zu können. In anderen Ländern wird der längste Tunnelbau der Welt oder der Streckenbau einer Magnetschwebebahn als Spitzenleistung gefeiert. Doch gerade bei uns, in dem Heimatland der Ingenieurskunst, droht ein Rückfall in eine lähmende Dagegen- und Protestmentalität. Umso mehr sind Wirtschaft und Politik gemeinsam gefordert, die Bürger auf dem Weg der Erneuerung mitzunehmen und zu einer Akzeptanzkultur und Technologieoffenheit beizutragen.

Der Internationale Kreis bietet deutschen Unternehmen mit einem hohen Internationalisierungsgrad, insbesondere den vielen heimischen „Hidden Champions“, eine wesentliche Möglichkeit, die wichtige Perspektive der Wirtschaft zu internationalen Handels- und Wirtschaftsthemen, an die politischen Ent-scheidungsträger heranzubringen.

 

Gleichzeitig öffnet sich der Wirtschaftsrat bewusst zahlreichen ausländischen Unternehmen, die in Deutschland Kontakt-, Netzwerk- und Einflussmöglichkeiten suchen. Durch den Austausch im internati-onalen Kreis werden zudem wichtige Impulse ausländischer Unternehmen aufgenommen, von denen Deutschland lernen und profitieren kann. Aus Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen, etwa von erfolgreichen Infrastrukturprojekten, können gewinnbringende Anregungen gezogen werden. Auf diese Weise erhält die Politik auch einen realistischen Einblick in die internationalen Standards, die Deutschland erfüllen muss, um seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Das inhaltliche Gerüst der Gremienarbeit bilden die Kernthemen:

  • Transatlantische Wirtschaftspartnerschaft: Perspektiven einer US-EU-Freihandelszone

 

  • Deutsch-Chinesische Wirtschaftsbeziehungen in Zeiten des Umbruchs

 

  • Deutsch-Russische Wirtschaftsbeziehungen im Schatten der Ukraine Krise

 

  • Make in India – Chancen für die deutsche Wirtschaft

 

  • Investitionsstandort Deutschland stärken: Zehren wir schon von der Substanz?

 

  • WTO – Gelingt der Durchbruch für den freien Welthandel?
  • Iran - Perspektiven für die deutsche Wirtschaft 

 

 

Weiterführende Informationen:

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitzender der Bundesfachkommission
Dr. Jürgen Geißinger
Mitglied des Aufsichtsrates der MTU Aero Engines AG und der Sandvik AB

„Freihandel wird durch die Verlangsamung der Weltwirtschaft und die Skepsis der Öffentlichkeit bezüglich der Globalisierung akut bedroht. Dabei fördern der barrierefreie Handel und öffnende Handelsreformen den Wettbewerb und den Anreiz zur Innovation. Der Wirtschaftsrat setzt sich daher für weltweit offene Märkte und faire Regeln ein.“


Frank Sportolari
(Stellv. Vorsitzender)
Generalbevollmächtigter
United Parcel Service Deutschland Inc. & Co. OHG
Neuss

Prof. Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl MdEP
(Stellv. Vorsitzende)
Mitglied des europäischen Parlaments
Kontakt
Simon Steinbrück
Mitglied der Geschäftsleitung
Internationale Wirtschaftspolitik

Telefon: 030 / 240 87-215
Telefax: 030 / 240 87-206

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Fabienne Frauendorfer
Fachgebietsleiterin
Internationale Wirtschaftspolitik

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Telefax: 030 / 240 87-206

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Wirtschaftsrat der CDU e.V.
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