27. Oktober 2021
Junger Wirtschaftstag 2021: Perspektiven für die junge Generation nach der Pandemie
Caroline Bosbach ist neue Bundesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrates, Karl-Christian Lauk und Ferdinand Herfeldt sind ihre Stellvertreter
v.l.n.r. Karl-Christian Lauk, Caroline Bosbach, Ferdinandt Herfeldt ©Jens Schicke

Im Rahmen der Mitgliederversammmlung auf dem Jungen Wirtschaftstag 2021 wurde Caroline Bosbach als neue Bundesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrates gewählt. Der neue Bundesvorstand tritt in einem Dreier-Team an. In ihren Aufgaben wird Caroline Bosbach künftig von ihren Stellvertretern Ferdinand Herfeldt und Karl-Christian Lauk unterstützt.Sie betonen: „Es ist jetzt die Zeit, geschlossen aufzutreten und vor allem auch mit Nachdruck für die Themen zu stehen, die sowohl für unsere Zukunft als auch für die Zukunft unserer Kinder von enormer Bedeutung ist.“

©Jens Schicke

Unter dem Motto „Perspektiven für die junge Generation nach der Pandemie“ fand nun zum 18. Mal in Folge der bundesweite Junge Wirtschaftstag statt. Hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über die Zukunftsperspektiven der Bundesrepublik Deutschland.

 

Die Pandemie hat teilweise essentielle politische Themen überlagert, obwohl diese sowohl für unsere Gesellschaft als auch für unsere Wirtschaft von großer Bedeutung sind. So betonte Gerrit Richter, Gründer und Geschäftsführer der Civey GmbH, in seiner Analyse zur Bundestagswahl, dass verschiedene Themen für die Bürger gleichermaßen eine hohe Priorität besitzen. So müssen wir beispielsweise in Zeiten des demografischen Wandels unsere sozialen Sicherungssysteme zukunftsfähig ausgestalten und dabei insbesondere eine Überlastung der jungen Generation vermeiden, wie auch die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, hervorhob. 

 

Für mehr Kraft und Vitalität im Gründertum plädierte Dr. Thomas Sattelberger MdB, der für die FDP im Themenfeld Innovation, Wissenschaft, Hochschule und Forschung in die Koalitionsverhandlungen eingebunden ist.  Entscheidend hierfür sei die  Entbürokratisierung von Prozessen. Das Innovationspanel kam unter dem Motto „Deutschland 2030 – Innovations- und Gründungsjahrzehnt einläuten!“ zu folgendem Fazit: „Wir müssen jetzt schneller, agiler und flexibler werden. Gründergeist und Innovation setzen Freiraum voraus.“

 

Der Vizepräsident des Wirtschaftsrates, Friedrich Merz sowie der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Paul Ziemiak MdB, bekräftigen die Bedeutung des Jungen Wirtschaftsrates als Impulsgegner für eine zukunftsgerichtete Politik. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfang Steiger, ermunterte die Mitglieder des Jungen Wirtschaftsrates: „Seien Sie Stachel im Fleische der Etablierten in ihrem Einsatz für eine generationengerechte Politik!“

 

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