08. April 2015
Bundesminister des Inneren zum Mittagslunch
Dr. Thomas de Maisiére zum Thema: Migration zur Deckung des Fachkräftebedarfs?
Foto WR; v.l.n.r. Mihajlo Kolakovic Landesvorsitzender, Dr. Andreas Stute Sektionssprecher Erfurt, Dr. Thomas de Maisiére MdB, Antje Tillmann MdB, Andreas Elm von Liebschwitz Landesgeschäftsführer WR

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsströme, Asylsuchender und einer Migration hohen Ausmaßes, stellte sich der Wirtschaftsrat in Thüringen die Frage, ob mittels Migration der Fachkräftebedarf gedeckt werden kann. Als Gast hierzu refferierte der Bundesminister des Inneren. Zunächst einmal müsse zwischen politischem Asyl und normaler Zuwanderung unterschieden werden. Am politischen Asyl als Grundrecht müsse man als ein entwickeltes Industrieland mit seinem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat festhalten. Eine davon zu unterscheidende Frage jedoch seien die zunehmenden Flüchtlingsströme. In der länger als geplanten Duskussion mit den ca. 40 Unternehmern wurde klar, dass 1. Fachkräftesicherung auf Grund der Sprachbarrieren nicht mittels Migration und wenn, dann nur punktuell gelingen könne. 2. nicht der Staat das Problem der Fachkräftesicherung lösen müsse und könne, sondern die Unternehmerschaft hier eine Eigenverantwortung trage und 3. der Staat jedoch die nötigen Rahmenbedingungen hierfür schaffen und die derzeit bestehenden Gesetze konsequent anwenden müsse.

Foto WR: Tischrunde mit dem Bundesminister des Inneren
Foto WR: Diskussionsrunde
Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Thüringen
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