18. April 2018
Bundeswirtschaftsminister Altmaier zieht endlich ehrlich Bilanz in Energiewende
Wolfgang Steiger: EEG als Kostentreiber Nummer eins kann zeitnah auslaufen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. unterstützt den Bundesminister für Wirtschaft und Energie darin, endlich ehrlich Bilanz zu der Energiewende zu ziehen und den Umbau der Stromwirtschaft wieder auf ein realistisches Fundament zu stellen. „Peter Altmaier spricht endlich an, was alle lange wissen: Die Energiewende verschlingt Milliarden und ist ein Langzeitprojekt, das am Ende nur gelingt, wenn sie marktwirtschaftlicher und mindestens europäisch, besser global wird. Er hat Recht, dass die staatlichen Subventionen mit einer klaren Markt- und  Systemintegration von erneuerbaren Energien in vier bis fünf Jahren auslaufen können, weil Erneuerbare ihre Wettbewerbsfähigkeit erreicht haben. Gleichzeitig müssen alle künftigen energie- und klimapolitischen Entscheidungen in eine industriepolitische Gesamtstrategie eingebettet werden. Nur dann gewährleisten wir, dass der Industriestandort Deutschland auch in Zukunft attraktiv bleibt“, betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

„Dabei ist eine Frage zentral: Wie können wir das Energiesystem flexibler und innovativer machen? Viele Technologien hierzu sind bereits etabliert, setzen sich aber wegen staatlich verteuerter Strompreise für Verbraucher am Markt nicht durch. Das muss die Regierung in den Griff bekommen, indem sie die staatlichen Abgaben und Umlagen konsequent senkt. Aus unserer Sicht sind sinnvolle Stellschrauben ein gestärkter europäischer Emissionshandel, eine Roadmap für das Ende des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) und ein beschleunigter Netzausbau auf allen Spannungsebenen, den es mit dem Erneuerbarenausbau zu synchronisieren gilt“, fordert Wolfgang Steiger

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