14. August 2017
Bundeswirtschaftsministerium verweigert sich bei Vermögenssteuer der Realität
Wolfgang Steiger: IFO-Studie bestätigt katastrophale wirtschaftliche Auswirkungen durch Einführung einer Vermögenssteuer

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. sieht seine Ablehnung der Einführung einer Vermögenssteuer durch die Ergebnisse der vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen IFO-Studie bestätigt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Vermögenssteuer das Wirtschaftswachstum bremst und zu "katastrophalen" steuerlichen Einbußen führt. "Nachdem bereits die Beauftragung der Studie durch das für Steuerpolitik nicht zuständige Wirtschaftsministerium für Aufregung sorgte, überrascht es nicht, dass Bundeswirtschaftsministerin Zypries die Studie unter Verschluss hält, wenn die Ergebnisse nicht den eigenen Überzeugungen entsprechen. Außerdem: Wer durch die Vermögensbesteuerung Hand an die Substanz der Familienunternehmen legt, schwächt eine der gesündesten Unternehmensstrukturen weltweit. Eine solide Eigenkapitalquote macht Betriebe krisensicher und ist Grundlage für die Finanzierung von Innovationen und Arbeitsplätzen", betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

 

Der Wirtschaftsrat bleibt dabei: Eine Vermögenssteuer ist sowohl aufgrund ihres Substanzsteuercharakters als auch mit Blick auf eine notwendige, hochkomplexe und vermutlich nicht verfassungskonform gestaltbare Ermittlung der Bemessungsgrundlage abzulehnen. Vielmehr sollte in Zeiten der immer wichtiger werdenden privaten Altersvorsorge Vermögensaufbau steuerlich gefördert statt bestraft werden.

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