12. Oktober 2011
Chancen der E-Mobilität: Energiegewinnung
Betriebsbesichtigung beim Wirtschaftsratmitglied Graupner GmbH & Co. KG mit anschließendem Vortrag von Heiko Roß zur Stromgewinnung aus Offshore-Wind
„Wir machen keine Standmodelle, bei uns muss sich etwas bewegen, drehen und fliegen.“ Mit diesen Worten entführte Geschäftsführer Stefan Graupner die 65 Unternehmer und Führungskräfte der Sektion Nürtingen/Kirchheim/Filder des Wirtschaftsrates in die Welt des Graupner Modellbaus.
v.l.n.r.: Heiko Roß, Dr. Michael W. Müller

Während der Führung durch das moderne Logistikzentrum erläuterte er, dass das Unternehmen bereits in den 70er Jahren seine Modelle elektrifiziert hat: „Jeder hat uns damals für verrückt erklärt.“

 

Im anschließenden Vortrag schilderte Heiko Roß, technischer Vorstand der Windreich AG, die Möglichkeiten und Perspektiven der Stromgewinnung aus Offshore-Wind. Hier ist die Windreich AG in vielen Projekten in der Nordsee aktiv. Offshore-Anlagen haben einen klaren Vorteil: „Der Wind ist deutlich stabiler und sie stören niemanden. Ein „Offshore 21“ mit Booten und Transparenten wird es dort nicht geben.“ Ebenso wichtig für den weiteren Ausbau ist das Know-How von vielen süddeutschen Maschinenbauunternehmen.

v.l.n.r.: Stefan Graupner, Dr. Michael W. Müller

Dr. Michael W. Müller, Sprecher der Sektion Nürtingen/Kirchheim/Filder, dankte dem Mitglied Stefan Graupner für die Führung durch seinen Betrieb und dafür, dass der auch der Vortrag in seinen Räumlichkeiten stattfinden konnte.

Mit Bezug zu den Ausführungen von Heiko Roß wies er auf die großen Chancen der Offshore-Energieversorgung hin und auch auf Fragen, die derzeit noch offen sind, wie etwa die möglichen Auswirkungen des salzigen Seewindes auf die Anlagen. „Nachdenken, prüfen, testen, rausgehen. Diese Reihenfolge sollte unser Handeln bestimmen.“