10. April 2019
Chancen und Grenzen der Energiewende aus Sicht der Physik am besonderen Beispiel der Windkraftanlagen
Dieter Böhme - Dipl. Physiker und Mitglied im Thüringer Landesverband Energie mit Vernunft e.V.,Volker Emde MdL - Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses im Thüringer Landtag,
Foto WR: Auditorium beim Vortrag

Das Thema Energie und Umwelt bewegt aktuell gerade in Ostthüringen die Mitglieder der Sektion. Hintergrund ist die Ausweisung von Vorranggebieten für den Ausbau erneuerbarer Energien, hier im besonderen von Windkraftanlagen. Um sich eine auf Zahlen, Daten und Fakten basierende Meinung bilden zu können, lud man den Physiker Dieter Böhme ein, um mit ihm und den 20 Interessenten der Veranstaltung das Thema ideologiefrei zu bearbeiten. Eine äußerts kontroverse Debatte war das Ergebnis des Vortrages. Jedoch herrschte bei der Forderung der Anwesenden sowohl an die anwesende Politik als auch allgemein Einigkeit. Nicht der Wunsch oder Glaube an die Energiewende müsse Entscheidungsmaßstab sein, sondern Versorgungssicherheit, Umweltschutz und das allein auf Grundlage des Kampfes um die beste Idee, Lösung, Technologie auf wissenschaftlich-technologischer Basis. Der bis dato nicht kompensierte und auch absehbar noch nicht kompensierbare Ausstieg sowohl aus Kern- als auch aus Kohleenergie wurde daher sehr skeptisch betrachtet. Auch die Grundlastabsicherung über die Nutzung von Gas könne letztlich nur eine Übergangslösung sein auf dem Weg hin zu technischen Lösungen von denen man heute noch keine Vorstellung habe. Gerade deshalb sei den Kräften des freien Marktes vor Ideologie der Vorrang zu gewähren, da es vor allem immer wieder der freie Wettbewerb sei, der die kreativsten Ideen hervorbrächte.

Foto WR: v.l.n.r. Rainer Otto, Stefan Klar, Peter Schmidt, Maria Löther
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