02. Juli 2015
Das Reformationsjubiläum 2017 mit Oberbürgermeister Zugehör
Logistische- und bautechnische Herausforderungen an die Regoin
Der Sprecher der Sektion Wittenberg-Dessau, Jürgen Witter, begrüßte die rund 25 Mitglieder und Gäste in den Räumen der Firma Krafotec Pannier GmbH in Wittenberg. Der Geschäftsführer des Hauses, Dirk Pannier, gab einen kurzen Einblick über die Firmengeschichte und die Produktion.
Dirk Pannier, Krafotec Pannier GmbH, Lutherstadt Wittenberg und Mitglied im Sektionsvorstand Wittenberg/Dessau Bild: Wirtschaftsrat

Der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Torsten Zugehör, hilet einen Impulsvortrag ebenso wie Anke Jaehn, Weltausstellung Reformation, Reformationsjubiläum 2017 e.V., Berlin und Marika Südbeck, Stabsstelle Sponsoring, Reformationsjubiläum 2017 e.V., Berlin.

 

Im Zuge der Feierlichkeiten zu 500 Jahre Reformation sollen 2017 zahlreiche Projekte und Veranstaltungen zu den verschiedenen historisch-kulturellen Geschehnissen rund um das Thema Reformation realisiert werden. Die Veranstaltungsreihe „Geschichten auf Reisen – Europäischer Stationenweg“ involviert 66 Städte aus ganz Europa, darunter auch Magdeburg, Dessau, Halle und Leipzig.


In der Lutherstadt Wittenberg selbst wird eine Weltausstellung zur Reformation unter dem Titel „Tore der Freiheit“ präsentiert. An der Ausgestaltung und Durchführung sind 21 Hochschulen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt.


Die zahlreichen logistischen und strukturellen Herausforderungen dieses Megaevents werden über selbsterwirtschaftete Mittel, Zuschüsse sowie durch Spenden und Sponsoring engagierter Unternehmen und Bürger getragen.


Die an der Veranstaltung teilnehmenden Unternehmer waren besonders an Auskünften zur möglichen Entstehung von innerstädtischen Spannungen im Bereich Verkehr und Transport interessiert. Daraufhin wurde vom OB Torsten Zugehör angemerkt, dass die Besucher mit Shuttles insbesondere durch die Nebenstraßen transportiert werden, um den Verkehrsfluss der Hauptverkehrsstraße B 187 mit nahem Anschluss an die A9, nicht zu stark zu belasten. Desweiteren betonte er, dass die baulichen Veränderungen zu 80 Prozent an die hiesigen Unternehmen vergeben wurden, um die Wertschöpfung in der Region zu belassen.


Eine Plattform für weitere individuelle Rückfragen und Anmerkungen an die Referenten bestand im Anschluss bei einem kleinen Imbiss und sehr angeregten bilateralen Gesprächen.

Torsten Zugehör, Oberbürgermeister, Lutherstadt Wittenberg Bild: Wirtschaftsrat
Im Vordergrund: Jürgen Witter, Geschäftsführer, Quarzsand GmbH Nudersdorf und Kom. Sprecher der Sektion Wittenberg/Dessau Bild: Wirtschaftsrat