20. Oktober 2010
Das Ruhrgebiet ist Europas neue Metropole
Prof. Scheytt zieht positive Zwischenbilanz für das Kulturhauptstadtjahr

„Es ist uns in den letzten Monaten gelungen, die Bilder über das Ruhrgebiet in den Köpfen der Menschen weiterzuentwickeln und zwar weg von den Vorstellungen einer Montanregion hin zu der einer modernen, kreativen Metropole. Dabei haben wir zunächst bewusst am bestehenden Mythos Ruhrgebiet angeknüpft, obwohl das Ruhrgebiet auch eine der größten Burgenlandschaften Deutschlands ist,“ ließ Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der Ruhr.2010 GmbH, in einem von viel persönlichem Engagement gekennzeichneten Vortrag die Gäste des Essener Wirtschaftsrates wissen. Höhere internationale Aufmerksamkeit in den Medien, mehr Besucher, mehr Hotelübernachtungen, interessante und differenzierte Kunstangebote, ein verbessertes Image: Die Liste der Erfolge des Kulturhauptstadtjahrs sei lang und bei weitem noch nicht abgeschlossen. Alle Aktivitäten hätten aber bewiesen, dass das Ruhrgebiet die neue Metropole Europas sei.

Trotz eines ersten überaus positiven Zwischenergebnisses, mahnte Scheytt an, müsse man sich nunmehr Gedanken über die Nachhaltigkeit des bisher Erreichten machen. Dem Ruhrgebiet fehle es an einer identitätsstiftenden und kreativen Klammer für die nächste Dekade, die die Arbeit der Ruhr.2010 GmbH fortsetze.