13. September 2016
Debatte um die Erhöhung des Spitzensteuersatzes fehlt jede Berechtigung
Wolfgang Steiger im Handelsblatt: Deutschland muss seine Leistungsträger entlasten, statt sie zu schröpfen

„Das ist eine Debatte zur Unzeit. Angesichts der sprudelnden Steuereinnahmen gibt es keinerlei Berechtigung für eine Debatte um Steuererhöhungen. Jeder sollte auch bedenken, dass die Einkommensteuer in Deutschland die Unternehmensteuer für die über 450.000 Personengesellschaften ist, die in ihren Industrie- und Handwerksbetrieben sowie als Freiberufler in Kanzleien und Praxen viele Millionen Arbeitnehmer beschäftigen. Deutschland muss seine Leistungsträger, die das ganze Land mitziehen, entlasten, statt sie laufend zu schröpfen“, zitiert das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. in der von Finanzstaatssekretär Jens Spahn angestoßenen Debatte um eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

„Bei den Belastungen wird immer wieder vernachlässigt, dass der Spitzensteuersatz schon bei rund 53.000 Euro ansetzt und diese Einkommensgruppe durch laufend steigende Beitragsbemessungsgrenzen immer höhere Abzüge hat", sagte Wolfgang Steiger weiter.

Lesen Sie den Artikel „Reizthema Spitzensteuersatz“ im Handelsblatt heute auf. S. 8.

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