10. September 2015
Der Junge Wirtschaftsrat Thüringen lehnt die geplanten Steuererhöhungen der rot-rot-grünen Landesregierung ab
Der Junge Wirtschaftsrat Thüringen kritisiert die Vorschläge der Landesregierung, die Gewerbesteuer für Unternehmen in Thüringen zu erhöhen. Diese Art der Wirtschaftspolitik ist aus Sicht einer mittelständisch geprägten Unternehmenslandschaft mehr als schädlich.

Vor allem junge Unternehmer und Startups werden durch die Erhöhung der Steuersätze stark benachteiligt. Vielmehr sollte Thüringens Politik diese Unternehmensszene bewusst fördern und den Freistaat für Startup-Unternehmer zu einem interessanten Standort ausbauen.
"Junge Unternehmer sind die Keimzelle von Kreativität, Veränderung und Innovation. Rot-rot-grün darf nicht länger zusehen, wie Thüringens Unternehmenslandschaft ergraut", so der stellvertretende Landesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrates Thüringen, Adrian
König.
 
Der Junge Wirtschaftsrat setzt sich für eine stärkere Fokussierung und dem Ausbau von jungen Unternehmen im Freistaat ein. Deshalb fordern wir für junge Gründer unter 40 Jahren eine zweijährige Senkung der Gewerbesteuer auf 200 Prozentpunkte. Dies schafft Anreize für junge Unternehmer in Thüringen auch nachhaltig zu investieren. Nach der zweijährigen Marktetablierung sollte der Gewerbesteuersatz in Stufen wieder auf den üblichen Satz der Kommune angehoben werden. Der Vorstoß, kommunale Steuerprüfer aufzuteilen, stößt bei uns auf große Ablehnung. Die Thüringer Finanzverwaltung arbeitet effektiv und braucht keine zusätzlichen Prüfbeamte.