18. Juni 2014
Der Markt in Osteuropa - Chance oder Risiko für mittelständische Unternehmen ?
Investitionsklima in Osteuropa auf dem Vormarsch
Foto: Wirtschaftsrat

Der Sektionssprecher der Sektion Magdeburg, Michael Hoffmann, begrüßte die Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates Landesverband Sachsen-Anhalt zur Veranstaltung in der Firma EKF-diagnostic GmbH in Barleben.

 

Während seines Impulsreferats „Stand der polnisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen nach zehn Jahren des EU-Beitritts Polens“ lud Jan Masalski, Botschaftsrat der Republik Polen, alle Anwesenden ein, sich vor Ort in Polen ein Bild von den guten Grundvoraussetzungen zu machen, die es für Unternehmer und Unternehmen dort gäbe. Polen sei nicht nur in der EU angekommen, sondern wiese beste Kennziffern im Bereich Investitions- und Arbeitsmarkt auf.

Alexander Katzarow, Geschäftsführer von ÖHMI Bulgaria OOD referierte über das Thema „Der bulgarische Markt – Chancen und Risiken“. Bulgarien wiese große Chancen in den Wachstumsmärkten Informations- und Kommunikationstechnologie, Umwelttechnik und Bautechnik auf. Seit dem EU-Beitritt 2007 hätten bereits vielseitige Fördermaßnahmen gegriffen, die die Infrastruktur des Landes verbessert hätten und für ein gutes Investitionsklima sorgen würden. Auch seien die Löhne auf einen Niveau, dass das Land sehr attraktiv machen würde.

Es folgte der Bericht von Rainer Fricke, Geschäftsführer, S & W Verpackung GmbH, Groß Ammensleben, zu „Erfahrungen eines deutschen Unternehmers in Osteuropa“. Frickes Unternehmen ist seit über zehn Jahren in Polen aktiv. Er könne Botschaftsrat Masalski nur zustimmen: Die Grundvoraussetzungen in Polen seien hervorragend und Investitionen seien, wenn diese auch von polnischer Seite begleitet würden, mehr als sinnvoll. Er berichtete aber auch über die Hürden die er insbesondere bei der polnischen Mentalität als Unternehmer bewältigen musste.

Nach einer regen Diskussion gab es für Interessierte die Möglichkeit, einen Blick in die Fertigungshallen der EKF-diagnostics zu werfen.