20. März 2012
Dessauer Sicherheitskonferenz 2012
Unternehmenssicherheit - Globale Herausforderungen: Internetstraftaten nehmen weiter zu
Die Sektion Wittenberg/Dessau führte eine Sicherheitskonferenz mit dem Polizeipräsidenten Sachsen-Anhalt Ost/Polizeidirektion Dessau-Roßlau, Kurt Schnieber, dem Vertreter des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt, Olaf Becker, und dem Geschäftsführer der ESS Erlanger Sicherheits Service GmbH, Dirk Fricke, im Hause der GfM GmbH & Co. KG in Dessau-Roßlau durch.
Dirk Fricke, ESS Erlanger Sicherheits Service GmbH (Foto: Wirtschaftsrat)

Der Polizeipräsident berichtete zum Thema „Gefährdungsschwerpunkte der Region“ vor allem von Sachdiebstahl. „Mancher ist doch noch höchst nachlässig in der Absicherung beweglicher Güter. Dennoch werden auch gut gesicherte mobile Wertgegenstände entwendet. Ein Schutz dieser Güter ist für jeden unabdingbar.“


Kriminalhauptkommissar Olaf Becker berichtete zum Thema „Informations- und Kommunikationssicherheit in Unternehmen“: „Die fremden und nicht befugten Zugriffe auf Daten nehmen weiter zu. Daten müssen jederzeit gesichert sein. Eine Trennung von allgemeinen und sicherheitsrelevanten Daten ist zwingend erforderlich. Die Methoden des Ausspähens sind mittlerweile so trickreich, dass fremde An- bzw. Zugriffe auf  Server fast unbemerkt im Hintergund stattfinden. Dies lässt sich nur durch eine auf dem neuesten Stand befindliche Sicherheitssoftware und durch die Trennung von Daten verhindern.“


Dirk Fricke, Geschäftsführer der ESS Erlanger Sicherheits Service GmbH, Erlangen/Magdeburg berichtete über „Sicherheit in der Lieferkette von Unternehmen – Moderne Methoden bei Schwachstellenanalyse und Sicherheitskonzepten“ mit den Schwerpunkten einer Sicherheits- und Schwachstellenanalyse in Unternehmen. „Sicherheit fängt immer beim Zugang in das Unternehmen an. Firmen, die Forschung betreiben sind per se von Angriffen jeglicher Art betroffen. Nur eine genaue Analyse kann die Schwachstellen minimieren helfen. Eine kontinuierliche begleitende Analyse und Kontrolle dient dazu, weitere Schwachstellen aufzudecken und das Sicherheitssystem zu verfeinern.“


Nach einer anregenden Diskussion mit den Referenten und dem Publikum endete die Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss mit vielen persönlichen Gesprächen.