24. Mai 2013
"Deutschland ist auf einem guten Weg"
Dr. Michael Fuchs zieht auf dem Wirtschaftsrats-Lunch die Bilanz der Legislaturperiode
Thomas Wolff, Sprecher der Sektion Mittelrhein, konnte zum traditionellen Wirtschaftsrats-Lunch den Wahlkreisabgeordneten und -kandidaten für die Bundestagswahl, Dr. Michael Fuchs MdB, Mitglied des Präsidiums des Wirtschaftsrates, in Koblenz begrüßen.
Dr. Michael Fuchs beim Wirtschaftsrat in Koblenz (Foto: Wirtschaftsrat)

Dr. Fuchs machte deutlich, dass nicht zuletzt die Außenwirkung der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen sei. So sei das Ansehen der Bundeskanzlerin im Ausland ausgesprochen hoch und auch die Leistung der Deutschen würden, wie jüngste Umfragen im Ausland belegten, sehr geschätzt.

 

Die insgesamt gute Entwicklung in Deutschland sei den in der Wirtschaft Agierenden, das heißt Arbeitgebern und Arbeitnehmern, aber auch der Politik zu verdanken. Auch auf dem Arbeitsmarkt, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, seien die Daten erfreulich, selbst wenn das Wachstum nur bei einem Prozent liege, würden neue Arbeitsplätze geschaffen. Zur Zeit bestehe ein großer Fachkräftemangel in Deutschland. Daher befürwortete es

 

Dr. Fuchs, junge Menschen aus europäischen Nachbarländern, in denen die Jugendarbeitslosigkeit dramatisch hoch sei, für Arbeit in Deutschland anzuwerben. Große Sorge bereitet Dr. Fuchs die Situation in Frankreich. Die Reformen der Regierung Hollande wiesen in die falsche Richtung. In Frankreich betrage der Anteil der Industrie an der gesamten Wirtschaftsleistung nur noch zwölf Prozent, demgegenüber seien es in Deutschland knapp 30 Prozent. Darüber hinaus sei die Situation in Frankreich auch im Hinblick auf die Struktur der Betriebe kritisch. Im Nachbarland handele es sich vielfach um Großbetriebe, teils unter staatlicher Regie. Dort fehle das, was hierzulande als Mittelstand bezeichnet wird.

 

Dr. Fuchs hofft, dass die Regierung Hollande die Kraft findet, die Reformen in die richtige Richtung zu lenken. Insgesamt, sagte er, habe sich die Situation in Europa seit der Finanzmarktkrise erheblich verbessert. Kritisch setzte sich der Bundestagsabgeordnete mit der Energiewende auseinander: hier wünsche er sich mehr Ruhe und Gelassenheit. Das Fördersystem im Rahmen des EEG sei überzogen und müsse dringend reformiert werden. Im Fracking sehe er eine große Chance, um Erdgas in und für Deutschland zu gewinnen, sagte Dr. Fuchs. Damit ließe sich die Abhängigkeit von russischem Gas reduzieren.


Harsche Kritik ernteten die Pläne der SPD, der Grünen und der Linken zur Steuerpolitik. Dr. Fuchs lehnt die Einführung einer Vermögensteuer oder Vermögensabgabe und im Zuge dessen eine Verschärfung der Substanzbesteuerung mit Blick auf mittelständische Unternehmern strikt ab.

 

Auch Steuererhöhungen im Bereich des Einkommenstarifes, insbesondere die durchschnittlichen und mittleren Einkommen betreffend, lehne er strikt ab. Leistung müsse sich lohnen und die Leistungserbringer müssten nach Lohnerhöhungen auch spürbar mehr Geld in der Tasche haben. In diesem Zusammenhang begrüßte er die Kampagne des Wirtschaftsrates "Steueranschlag auf den Mittelstand."


Laden Sie hier die Broschüre zur gleichnamigen Kampagne herunter.