07. September 2017
Deutschland braucht eine Gründerkultur!
Junger Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen im Austausch mit der Politik
(Foto: Wirtschaftsrat)

Bessere Rahmenbedingungen für Gründer. Diese Forderung stand im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde des Jungen Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen mit Bielefelder Bundestagskandidaten. Zugang zu Wagniskapital, eine Kultur des Scheiterns und weniger Bürokratie für Gründer waren weitere zentrale Themen. Michael Weber, Kandidat für die Bundestagswahl, leitete mit seinen Vorstellungen zur Bereitstellung von Venture Capital ein. Jungen Gründern dürften keine Steine in den Weg gelegt werden, so Weber weiter. Deshalb müsse jedem eine zweite oder dritte Chance gewährt werden.

Darüber hinaus standen die Kandidatinnen für die Bundestagswahl Jasmin Wahl-Schwentker sowie Dr. Wiebke Esdar für das Gespräch zur Verfügung. Moderiert wurde die Runde von Fabian Jeremias, Mitglied im Jungen Wirtschaftsrat Nordrhein-Westfalen. Er betonte, dass durch erfolgreiche Gründungen ein Multiplikationseffekt entstehe. Hierdurch steige die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Bielefeld und schaffe Anreize für Startups, sich in der Region niederzulassen. Bestandteil dieses Vorhabens sei auch die Verknüpfung von kreativen Startups mit der industriellen Wirtschaft.