30. August 2017
Deutschland braucht einen Staatsminister für Digitalpolitik
Wirtschaftsrat Düsseldorf: Austausch mit Thomas Jarzombek MdB
Thomas Jarzombek MdB (Foto: Wirtschaftsrat)

Digitalisierung muss zur Chefsache werden. So lautete die Botschaft von Thomas Jarzombek MdB, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitale Agenda der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, bei einer Mittagsveranstaltung der Sektion Düsseldorf des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Sektionssprecher Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting unterstrich: „Die Digitalisierung von Unternehmensprozessen sichert Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit durch technologischen Vorsprung. Diese Veränderungen müssen wir aktiv mitgestalten.“

Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting (Foto: Wirtschaftsrat)

„Die Digitalisierung ist nicht mehr nur eine Frage des Breitbandausbaus oder des Datenschutzes. Sie betrifft alle Politikbereiche“, betonte der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete. Aus diesem Grund forderte Jarzombek einen Staatsminister für Digitalpolitik im Bundeskanzleramt. Ebenso sprach er sich für die Einrichtung eines Kabinettsausschusses „Digitalpolitik“ aus, um die Koordination zwischen den Ministerien zu verbessern. 

v.l.n.r. Dr. Helmut Miernik, Dr. Otto-Heinrich Blank, Thomas Jarzombek MdB, Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting (Foto: Wirtschaftsrat)

Der Abgeordnete weiter: „Deutschland braucht eine digitale Bildungsoffensive. Mit einem Digitalpakt werden wir dafür sorgen, dass unsere allgemeinbildenden und beruflichen Schulen über die erforderliche Ausstattung verfügen, um junge Menschen auf ihr Berufsleben im digitalen Zeitalter vorzubereiten.“ Dazu müsse sichergestellt werden, dass bundesweit alle Schulen und Hochschulen an das schnelle Internet angebunden seien. Außerdem sprach er sich für eine digitale Grundbildung für alle Kinder und Jugendlichen aus. „Mir ist es wichtig, dass jedes Kind Coden lernt – mindestens eine Zeile.“