15. August 2013
"Deutschland hat die Wahl"
Unternehmerfrühstück der Sektion Hannover und des Jungen Wirtschaftsrates in Niedersachsen mit Philipp Missfelder MdB
Anlässlich des letzten Unternehmerfrühstücks der Sektion Hannover des Wirtschaftsrates diskutierten Unternehmerinnen und Unternehmern mit dem Bundestagsabgeordneten und Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Philipp Missfelder, über die bevorstehende Bundestagswahl. Hierzu hatte der Junge Wirtschaftsrat in Niedersachsen gemeinsam mit dem Sektionsvorstand eingeladen.
v.l.n.r.: Tobias Barthel (Landesvorsitzender Junger Wirtschaftsrat), Fenna B. Neubauer (NEUBAUER HANDWERKSTECHNIK GbR), Philipp Mißfelder (CDU/CSU- Bundestagsfraktion), Edgar Roddewig (Landesgeschäftsführer Wirtschaftsrat) und Dieter Lorenz (Landesvorstand Hannover) (Foto: Wirtschaftsrat)

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nutzte dabei die Gelegenheit, die momentan diskutierten Steuerpläne von Rot/Grün aufs Schärfste zu kritisieren: „Gerade mittelständische Unternehmer, Handwerker, Facharbeiter und Lehrer sowie private Haus- und Wohnungseigentümer wären von den Plänen betroffen.“ Diese  beträfen vor allem die Mittelschicht und seien damit – entgegen der immer wieder von den Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag wiederholten Beteuerungen – sozial zutiefst ungerecht.


Einen weiteren Schwerpunkt seiner Ausführungen legte Missfelder auf die Umsetzung der Energiewende: „Um die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen am Standort Deutschland nachhaltig zu gewährleisten und damit die Grundstoffindustrien im Land zu halten, müssen faire Energiepreise für die Industrie ohne weitere zusätzliche Abgaben garantiert werden“, so Mißfelder und bezieht sich dabei ausdrücklich auf das vieldiskutierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses Gesetz müsse als eine der ersten Maßnahmen der neuen Bundesregierung mit all seinen Facetten auf den Prüfstand gestellt und dringend reformiert werden. Nicht zuletzt der Industrie sei es, so Missfelder, zu verdanken, dass Deutschland im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarländern nach wie vor glänzend da stehe.