18. April 2017
Deutschland muss Europas Lokomotive bleiben
Wolfgang Steiger: Vollbeschäftigung und starke Lohnzuwächse -Gerechtigkeitsdebatte ist fehl am Platz

Fünf Monate vor der Bundestagswahl warnte Generalsekretär Wolfgang Steiger in mehreren großen Regionalzeitungen wie dem Südkurier, der Badischen Neuesten Nachrichten, der Mainpost, der Heilbronner Stimme und der Abendzeitung vor den Folgen eines Linksbündnisses der SPD mit Grünen und Linken. "Deutschland ist mit Vollbeschäftigung und starken Lohnzuwächsen Lokomotive und Stabilitätsanker in Europa. Für eine zugespitzte Gerechtigkeitsdebatte der Sozialdemokraten und ihres Kandidaten Martin Schulz gibt es schlichtweg keinen Grund", mahnte Wolfgang Steiger.

Die höheren Ausgaben der SPD in ihren wirtschafts- und sozialpolitischen Konzepten lösten "nichts als schnell aufflackernde Strohfeuer" aus, sagte Wolfgang Steiger. Übersehen wird dabei oft, dass zum Beispiel mehr Geld für Investitionen in die Infrastruktur längst vorhanden ist. „Es fließt nur nicht ab, weil Länder wie Nordrhein-Westfalen zu wenig planungsreife Straßenbau Projekte vorlegen können", kritisierte Wolfgang Steiger. Auch längere Bezugszeiten für Arbeitslosengeld durch Qualifizierungsmaßnahmen helfen nicht, das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit zu lösen. Wolfgang Steiger weiter: "Längeres Arbeitslosenheld erhöht wieder den Anreiz zu Frühverrentungen und läuft damit den Anstrengungen zuwider, ältere Menschen länger in Arbeit zu halten". 

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