10. August 2015
Wirtschaftsrat: Deutschland muss Gründer-Land werden
Wolfgang Steiger in DER WELT: Investmentbesteuerung-Reformpläne dürfen kein fatales Signal an Business Angels und Startups senden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. warnt angesichts der geplanten höheren Besteuerung von Start-ups davor, dass die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland bereits seit Jahren zurückgeht. "Jetzt höhere Steuern zu fordern, sendet genau das falsche Signal an die Kapitalgeber. Der Investitionsstandort Deutschland wird damit nicht attraktiver", zitiert DIE WELT in ihrem heutigen Aufmacher des Wirtschaftsteils den Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger.

„Es sei unerlässlich, dass von der Politik keine negativen Weichenstellungen ausgehen, die die neuen Gründungszentren abwürgen", zitiert DIE WELT weiter den Wirtschaftsrat. "Der vorgestellte Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) würde genau dies nach Einschätzung des Wirtschaftsrates bewirken", führt die Zeitung aus. Der Wirtschaftsrat begrüßt daher die signalisierte Dialogbereitschaft des BMF: „Es ist richtig, wenn nun entgegen des Gesetzentwurfes geprüft werden soll, ob Wagniskapital für Start-up-Firmen weitgehend steuerfrei bleiben könne.“

 

Aus Sicht des Wirtschaftsrates ist darüber hinaus das gezielte Zusammenbringen deutscher Startups mit der „klassischen“ Wirtschaft notwendig sowie die Vernetzung mit internationalen Gründer-Hubs. Um den Start-up-Standort Deutschland insgesamt für potenzielle Venture-Capital-Geber attraktiver zu machen, fordert der Wirtschaftsrat eine politisch gezielt verfolgte Etablierung von Wachstumsfonds für deutsche Start-ups und einen deutlich verbesserten Zugang zu Wagniskapital.

 

„Der Wirtschaftsrat fordert die Bundesregierung zudem auf, ihr Wahlversprechen - keine Steuererhöhungen - dringend einzuhalten. Das bedeutet auch, keine höheren Belastungen durch die Hintertür einzuführen. Die derzeitige Steuerbefreiung von Veräußerungsgewinnen aus Streubesitzbeteiligungen muss als wichtiger Investitionsanreiz auch in Zukunft unbedingt erhalten bleiben“, mahnt Steiger.

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in DIE WELT vom 10.08.2015 auf Seite 1 des Wirtschaftsteils oder online unter folgendem Link.

 

Weiterführende Informationen:

 

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de