22. September 2017
Deutschland muss Industriestandort bleiben!
Jens Spahn MdB bei Regionaltagung des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen
Jens Spahn MdB (Foto: Wirtschaftsrat)

Jens Spahn MdB, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, CDU-Bundestagsabgeordneter und, hier in Gronau, der Mann aus der Nachbarschaft: Von seinem Heimatort Ahaus sind es gerade mal eine knappe halbe Stunde mit dem Auto.

Alfons Beckmann, Sprecher der Sektion Borken

Spahn ist Gast beim Wirtschaftsrat der CDU e.V., der beim Unternehmen Bolz Production GmbH zur Regionaltagung eingeladen hat. Der Veranstaltungsort ist ungewöhnlich, könnte aber nicht besser gewählt sein: Eine Werkhalle des Unternehmens, das sich auf die Produktion von Walzen spezialisiert hat. Während nebenan die Maschinen laufen, umreißt Jens Spahn hier, neben fertigen Werkstücken und Produktionsmustern, die Herausforderungen der Politik in den kommenden Jahren.

(Foto: Wirtschaftsrat)

Zum Beispiel die Verzögerung von Infrastrukturprojekten durch viel zu lange Planungszeiträume: „Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir Industriestandort bleiben oder wollen wir ein besseres Naturkundemuseum werden?“ In der Bildungspolitik macht sich Spahn stark für das mehrgliedrige Schulsystem und bricht eine Lanze für Ausbildungsberufe: „Gerade die duale Ausbildung ist etwas, um das um die Welt beneidet.“ 

 

Auch in der Flüchtlingspolitik bezieht Spahn klar Stellung: „Ein Einwanderungsgesetz muss die Immigration in den Arbeitsmarkt steuern.“  Das sei aber nur dann möglich, wenn die Europäische Union die Außengrenzen wirkungsvoll sichert. „Die EU muss in der Lage sein, zu entscheiden, wen sie hineinlässt und wen nicht.“