Deutschland muss raus aus dem digitalen Dornröschenschlaf

Die Digitalisierung der Verwaltung, künstliche Intelligenz und die Mobilität von morgen waren nur einige von vielen Zukunftsthemen, die auf der diesjährigen Strategietagung des Jungen Wirtschaftsrates in Düsseldorf diskutiert wurden.

Fern ab der der regulären Gremiensitzungen und in einer informellen Atmosphäre konnte die zukünftige Ausrichtung des Jungen Wirtschaftsrates konkretisiert und Raum für neue Ideen geschaffen werden. In sogenannten „Ideenwerkstätten“ wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik herausgearbeitet und im Anschluss unter der Leitung des Bundesvorsitzenden des Jungen Wirtschaftsrates, Marcus Ewald, geschäftsführender Gesellschafter, Ewald & Rössing GmbH & Co. KG und seiner Stellvertreterin, Sarah Hagenkötter, Vice President - Private Equity and M&A Practice, Marsh GmbH, kontrovers diskutiert.

 

Konkret fordert der Junge Wirtschaftsrat, die Potentiale der Künstlichen Intelligenz in allen Bereichen der Gesellschaft, in Bildung, Forschung, Gesundheit und Wirtschaft zu nutzen, um im globalen Innovationswettlauf auch künftig ganz vorne mit dabei zu bleiben. Hierfür braucht Deutschland ein politisches Konzept, das ganzheitlich angelegt ist. Ziel des Jungen Wirtschaftsrates ist es, eine derartige Strategie im Dialog zwischen den Spitzen aus Unternehmen und Politik zu erarbeiten.

 

Das größte Hindernis für die erfolgreiche Transformation in die digitale Gesellschaft ist laut Jungem Wirtschaftsrat die fehlende digitale Bildung. Deshalb sollte in allen Schulen ein Curriculum eingeführt werden, das die Vermittlung der notwendigen digitalen Kompetenzen abdeckt. Darüber hinaus müssen die Schulen für computerbasiertes Lernen in allen Fächern aufgerüstet werden. Und die Aus- und Fortbildung der Lehrer sollte dementsprechend angepasst werden.

 

Beim Thema „Mobilität der Zukunft“ ist sich der Junge Wirtschaftsrat einig, dass sowohl gesetzgeberisch als auch technologisch noch vieles aufgeholt werden muss und die Infrastruktur und die Datenübertragungsgeschwindigkeit dringend an die neuen Anforderungen angepasst werden müssen. Gezielte, unbürokratische und ergebnisabhängige Förderung in Form von Steuererleichterungen sind hierbei dringend erforderlich.

 

Vertieft werden sollen die Ergebnisse auf dem Jungen Wirtschaftstag am 24. November in Berlin.

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