06. Dezember 2017
Die Digitalisierung ist die vorrangigste Aufgabe einer künftigen Bundesregierung!
Traditionelles Kuhessen mit gemütlichem Jahresausklang 2017 auf dem Gut Ludwigsruhe in Langenburg (gut-ludwigsruhe.de)
Manfred Kurz, Sprecher der Sektion Hohenlohe/Schwäbisch Hall, gab Einblick in die aktuelle politische Lage in Berlin und Brüssel. Anschließend sorgte Kurt Klawitter, Hohenloher Mundart-Kabarettist aus Wiesenbach, für viel gute Laune und Unterhaltung.
Kurt Klawitter, Hohenloher Mundart-Kabarettist aus Wiesenbach (Foto: Wirtschaftsrat)

Manfred Kurz, Sprecher der Sektion Hohenlohe/Schwäbisch Hall, mahnte an, dass als wichtigste Herausforderung einer künftigen neuen Bundesregierung ist und bleibt, die Digitalisierung zu managen (als hoheitlicher Aufgabe zur Setzung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen). Er dankte Eberhard Spies, dem Vorstandsvorsitzenden der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG für die freundliche Unterstützung des Abends.

 

Das traditionelle Kuhessen bot auch dieses Jahr wieder die beste Gelegenheit zum Austausch, sowie die Möglichkeit, das vergangene Jahr gemütlich ausklingen zu lassen. Ein prächtiges barockes Jagd- und Lustschlösschen mit Freitreppe in den Garten und Familienwappen über der Eingangstür erwartet den Gast, wenn er sich zu einem fürstlichen Schmaus im historischen Gewölbe, einer hausgemachten Kaffeetafel im sommerlichen Garten oder einem rauschenden Fest in der stilvollen Eventscheune einfindet. 

Manfred Kurz forderte @ gut-ludwigsruhe.de der Digitalisierung oberste Priorität beizubemessen (Foto: Wirtschaftsrat)

Gut Ludwigsruhe war früher ein landwirtschaftlicher genutzter Vierseithof sowie die Sommerresidenz der Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg. Heute bewohnt und bewirtschaftet es Familie Schrödel. Das Gut Ludwigsruhe ist eine gelungene Mischung aus historischer Domäne und moderner Eventlocation. Hier trifft sich die spezielle Atmosphäre eines über 500 Jahre alten Guts mit professionellen und engagierten Service- und Dienstleistungen.

 

Nach einem Rückblick auf die politischen Ereignisse des Jahres 2017 wollte der Vorstand der Sektion im Kreise der Mitglieder und Gäste zusammen kommen, um auch gemeinsam Anregungen und Ideen für das kommende Jahr 2018 auszutauschen. Wie immer wird das „Kuhessen“ mit einem Vortrag bzw. Unterhaltung begleitet, heuer von Kurt Klawitter, Hohenloher Mundart-Kabarettist aus Wiesenbach.

Absoluter Geheimtip und Kleinod in Hohenlohe - das Landgut Ludwigsruhe als Ort des traditionellen Kuhessens 2017 (Foto: Wirtschaftsrat)

Für Unterhaltung nach dem Essen sorgte Kurt Klawitter, der Mann aus Wiesenbach, dem Mekka seines philosophischen Schaffens. Von hier aus bereist er die „ahnungslose Welt“ als Aufklärer für Menschen, die des „Hohenlohisch“ nicht mächtig sind. Er erzählte von granaten Saudackeln, von Daggel überhaupt und von der Saustalljacke und der Saustallkappe, vom beinahe heiligen Wort „sou“ und wie es in allen Lebenslagen zu gebrauchen ist. Kurt spielte auf seiner Gitarre und sang live im Gut.

 

Der Wiesenbacher  spielte mit viel Blues seine selbst komponierten und getexteten Lieder über einen Bauernbub, der eine Frau sucht. Mit seiner schäna, gräna Seistoolkapp (für Nicht-Hohenloher: schönen, grünen Schweinestallmütze) und seinem Bulldog macht er sich dafür auf den Weg in die Bar "Zum Krokodil", fährt auf die Muswiese und in die Tanzmetropole. Unterwegs begegnen ihm wildsautraumatisierte Jäger und von der Midlife-crisis geplagte Männer, Jet - Set Mädli aus Crailsheim, der Motorsägenguschdl und viele weitere originelle Gestalten. Unmöglich, kantig, "überzwerch" und hintergründig sind die Lieder des Hohenloher Chansonniers. Ein rundum gelungener Abend waren sich alle Beteiligten unisono einig.