05. März 2018
Die Energiewende zum Treiber für Wachstum und Innovationen machen
Ergebnisse der Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik

Die Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik des Wirtschaftsrates ist seit vielen Jahren eine der energie- und industriepolitischen Top-Veranstaltungen in Deutschland. Unter dem Leitmotto „Aufbruch für einen starken Energie- und Industriestandort“ versammelten sich erneut die Spitzen der deutschen und europäischen Politik wie Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Peter Altmaier MdB, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben und Margarete Schramböck, Bundesministerin für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung, Bundesrepublik Österreich und berieten die notwendigen energiepolitischen Weichenstellungen am Industriestandort Deutschland und Europa.

„Nur wenn alle künftigen energie- und klimapolitischen Entscheidungen in eine industriepolitische Gesamtstrategie eingebettet werden, können wir die Energiewende zum Motor für Wachstum und Innovationen in Deutschland machen“, betonte Werner M. Bahlsen, Präsident des Wirtschaftsrates, in seiner Eröffnungsrede zur 16. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik des Wirtschaftsrates. Er forderte die zukünftige Bundesregierung auf, verstärkt die Chancen der Energiewende in den Blick zu nehmen und einen ganzheitlichen Ansatz für die Energieversorgung von Morgen am Industriestandort Deutschland zu entwickeln.

Zum Auftakt der Veranstaltung veröffentlichte das Handelsblatt die Energieagenda 2030 des Wirtschaftsrates, in der konkrete Vorschläge zu einer Neuausrichtung der Energiewende vorlegt werden. „Die neue Bundesregierung darf sich nicht im Klein-Klein einzelner Maßnahmen und überzogener staatlicher Vorgaben verlieren“, fordert Generalsekretär Wolfgang Steiger im Handelsblatt. Die Energie-Agenda 2030 überreichte Präsident Werner M. Bahlsen zu Beginn der Klausurtagung an Bundesminister Peter Altmaier und Ministerpräsident Armin Laschet. Der designierte Wirtschaftsminister Peter Altmaier stellte auf der Klausurtagung seine energiepolitischen Schwerpunkte für die kommende Legislatur vor. Hierzu gehören neben dem Netzetzausbau auch der Schutz der energieintensiven Industrie sowie die  Umsetzung des Klimaschutzplans 2050. Er erinnerte an die Zusage der Regierung, die Verteilung der CO2-Minderungslasten auf einzelne Sektoren nach der Bundestagswahl nochmals aufzurufen, macht aber keine Zugeständnisse an die Industrie. "Die  Energieerzeugung ist ordentlich belastet, wir müssen uns jetzt um die anderen Sektoren kümmern", so Altmaier.

 

Lesen Sie den Artikel zum Positionspapier „Lastenheft für Altmaier“ im Handelsblatt unter diesem Link.

 

Das Positionspapier „Energie-Agenda 2030“ finden Sie unter diesem Link.

 

Lesen Sie das Interview mit Wolfgang Steiger anlässlich der Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik im energate messenger unter diesem Link.

 

Lesen Sie den Gastbeitrag von Wolfgang Steiger im Weser Kurier unter diesem Link.

 

Hier gelangen Sie zur Bildergalerie der Energieklausur

 

 

Hintergrund

Die Bundesfachkommission Energiepolitik unter Vorsitz von Dr. Karsten Wildberger, COO, E.ON SE und den stellvertreten Vorsitzenden Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer, ARGE Netz GmbH & Co. KG, Wolfgang Anzengruber, CEO, Verbund AG, und Tim Hartmann, CEO, envia Mitteldeutsche Energie AG, legten mit der Energie-Agenda 2030 konkrete Vorschläge für eine wettbewerbsfähige, innovative und nachhaltige Energiewende vor.

Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Pressestelle
Luisenstraße 44, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 240 87-301
Telefax: 030 / 240 87-305

pressestelle@wirtschaftsrat.de