30. November 2011
Die Europäische Währungsunion am Scheideweg: Szenarien und Marktauswirkungen
Sektion Braunschweig-Goslar zu Gast bei der Credit Suisse
Die Sektion hatte die Gelegenheit mit Markus Zipperer, Chefanlagestratege der Credit Suisse (Deutschland) AG, Frankfurt, über das Thema „Euro-Rettung“ und mögliche Szenarien einer zukünftigen europäischen Finanzpolitik diskutieren zu können.

Auf die Frage, ob die politischen Maßnahmen helfen die Märkte dauerhaft zu stabilisieren, antwortete der Chefanlagestratege, dass zur Zeit die größte Unsicherheit darin besteht, ob es bei einer Rezession bleibt oder die Weltwirtschaft in eine Depression abrutscht. Jüngste Stabilisierungen der Konjunkturdaten zeigen jedoch, dass die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen durchaus wirken.

 

Für eine dauerhafte Stabilisierung müssten aber Unternehmen und Konsumenten mit ausreichend Krediten versorgt werden, so Zipperer weiter. Das funktioniere nur, wenn das Vertrauen der Banken untereinander zurückkehre und der Interbankenhandel wieder anspringe.

 

Nach der Veranstaltung hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, auf freundliche Einladung der Credit Suisse, bei einem kleinen Imbiss das Thema weiter zu vertiefen.