08. Februar 2012
Die „Kultur des Gelingens“ findet breite Zustimmung in Ettlingen
Politischer Mittagstisch der Sektion Karlsruhe-Bruchsal mit Johannes Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen
Ettlingen. „Sie wissen ja, dass sie Hoffnungen wecken, allein dass Sie da sind“ begrüßte Hanspeter Steiert, Sprecher der Sektion Karlsruhe/Bruchsal, den Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen. Er eröffnete den politischen Mittagstisch mit dem Stadtoberhaupt mit Anspielung auf den monatelangen Rathaus-Streit der Großen Kreisstadt. Dieser soll mit der Wahl des früheren Nagolder Finanzbürgermeisters nun befriedet werden, was die Bürger Ettlingens durch einen überraschenden Wahlsieg von Johannes Arnold im Juli 2011 bestätigten.
Hanspeter Steiert, OB Johannes Arnold

Im Restaurant des Hotels Erbprinz in Ettlingen empfing die Sektion Karlsruhe/Bruchsal den Oberbürgermeister Ettlingens zu seinem „Antrittsbesuch“ beim Wirtschaftsrat und gab den Mitgliedern und Gästen des Wirtschaftrates damit die Gelegenheit des Austausches zwischen Unter­nehmern und Verwaltung.

„Die Stadt Ettlingen als Partner der Wirtschaft“ war auch der thematische Schwerpunkt, welchen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer widmeten.

 

Johannes Arnold, der neue Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen, machte gleich zu Beginn deutlich, dass er leichte Berührungsängste mit dem Begriff der ‚Zwischenbilanz’ habe, denn „es liegen noch weit aus mehr Tage vor mir als hinter mir!“.

Genau deshalb konnte Oberbürgermeister Johannes Arnold bereits einige wichtige Neuerungen seit seinem Amtsantritt aufzeigen, vor allem in Bezug auf nachhaltige Finanzierung und verwaltungstechnische Beschlüsse. „Ziel sei eine Verwaltung, die Teil einer Wertschöpfungskette ist und einen Mehrwert für die Bürger darstellt.“

 

Dasselbe gilt auch für Behörden, wie beispielsweise die Baubehörde, und Oberbürgermeister Arnold betonte sein Vorhaben, feste Richtlinien zu schaffen. Das richtige Verständnis und die Praktizierung von Wirtschaftsförderung ist in diesem Zusammenhang für ihn maßgeblich, um für die Stadt Ettlingen in Zukunft die richtigen Rahmenbedingungen bereitzustellen, wie Infrastruktur und den Abbau von Hindernissen für die Unternehmen.

Seine Vorsätze und Zielsetzungen fasste Oberbürgermeister Arnold unter dem Begriff der „Kultur des Gelingens“ zusammen, die seine Amtszeit bestimmen soll und verdeutlichte nachdrücklich sein Vorhaben, eine transparente Politik zu schaffen, die das Verständnis und die Einbindung der Bürger zum Ziel hat.

 

„Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg und eine gute künftige Zusammenarbeit in Ettlingen“ schloss Hanspeter Steiert die intensive und offene Diskussion ab.