30. November 2012
Zur Verabschiedung des Gesetzes für den Erhalt der Steuerbefreiungen für inländische Streubesitzdividenden erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt J. Lauk:
Koalition setzt richtiges Zeichen für Start-up-Firmen!

„Der Wirtschaftsrat begrüßt ausdrücklich den Beschluss der schwarz-gelben Bundesregierung, die Steuerfreiheit für inländische Streubesitzdividenden auch künftig zu erhalten“, sagte Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Im Gegensatz zum Bundesländer-Vorschlag im Bundesrat, der in Deutschland stark aufkommenden Gründerszene diese Begünstigung und damit einen wichtigen internationalen Wettbewerbsvorteil zu nehmen, zeige die christlich-liberale Koalition Verantwortungs­bewusstsein für den Standort Deutschland. Bereits ein Blick auf die digitale Wirtschaft belege die riesigen Fortschritte in der deutschen Gründerszene deutlich: Berlin ist schon heute führender Standort für Internet-Start-ups in Kontinentaleuropa.

„Umso klüger und vorausschauender ist es, den Forderungen des Europäischen Gerichtshofs zu entsprechen, ohne wichtige Standortvorteile aufzugeben“ führte Kurt J. Lauk fort. „Es ist folgerichtig, ausländische Beteiligungsgeber und Empfänger von Streubesitzdividenden in Deutschland den inländischen gleichzustellen. Alles andere würde den Standortvorteil für junge Start Up-Firmen auf einen Schlag zunichte machen.“ Dies könnten auch die Bundesländer nicht wollen, denen schließlich ein Großteil der Steuereinnahmen zufließen wird, wenn sich die geförderten Start ups in einigen Jahren zu stabilen Unternehmen entwickelten, machte der Präsident des Wirtschaftsrates deutlich.

 

Weiterführende Informationen: Themenseite Internet und Digitale Wirtschaft

 

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