09. Februar 2017
Digitalisierung ist der Wachstumsmotor der Zukunft!
Mark Klein, Chief Digital Officer (CDO), ERGO, beim Neujahrsempfang des Jungen Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen
v.l.n.r. Mark Klein, Lars Fiele (Foto: Wirtschaftsrat)

Der Neujahrsempfang des Jungen Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Welche Chancen sind damit verbunden und auf welche wirtschaftlichen Veränderungen müssen wir uns einstellen? Lars Fiele, Landesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen, freute sich, hierzu Mark Klein, Chief Digital Officer (CDO), ERGO Digital Ventures AG und Marcus Ewald, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates, im Düsseldorfer Medienhafen begrüßen zu können.

Marcus Ewald (Foto: Wirtschaftsrat)

„Digitalisierung ist das Zukunftsthema für die deutsche Wirtschaft“, unterstrich Ewald. Damit die Digitalisierung ein Erfolg wird, brauche es Unternehmer mit Selbstbewusstsein und Veränderungsbereitschaft. „Der Junge Wirtschaftsrat ist ein Netzwerk, in dem Menschen mit diesen Eigenschaften zusammenkommen.“ Denn Digitalisierung habe nicht nur mit Technologie zu tun, sondern auch mit dem Willen, etwas voranzutreiben.

 

Klein machte deutlich: „Wir stehen vor einer digitalen Revolution.“ Diese werde die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen grundlegend umwälzen, vergleichbar mit der Industriellen Revolution. Wichtige Schlagworte in diesem Kontext: Künstliche Intelligenz, Big Data, Machine Learning. In Zukunft werden Unternehmen viel besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen können. „Das birgt enorme Wachstumschancen.“ Werden Arbeitsplätze verschwinden? Auf diese Frage hatte Klein eine klare Antwort: „Es werden Jobs verschwinden, aber deutlich mehr geschaffen.“ Die Digitalisierung werde zu mehr Wohlstand und zu mehr Zufriedenheit der Menschen führen. Am Ende gab er den zuhörenden Unternehmern drei Ratschläge mit auf den Weg: „Sammeln Sie Daten, holen Sie sich Leute, die sich auskennen und werden Sie selber zum Chief Digital Officer.“

Impressionen
(Foto: Wirtschaftsrat)
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