13. Januar 2014
Anlässlich der Initiative des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Kurt J. Lauk:
„Dobrindts Digitalisierungsinitiative marschiert in die richtige Richtung – entscheidend wird jedoch die Finanzierung sein“

„Bundesminister Dobrindt marschiert in die richtige Richtung. Der Erfolg seiner Initiative wird jedoch von der Ausgestaltung der Details und nicht zuletzt von der Bereitschaft zu Investitionen abhängen“, sagte Kurt J. Lauk , Präsident des Wirtschaftsrates.

 

„Schnelle Internetzugänge sind die Voraussetzung für Innovation und Wachstum. Der Wirtschaftsrat unterstützt deshalb ausdrücklich das Ziel des Bundesministers für Verkehr und Digitale Infrastruktur, bis 2018 flächendeckend einen Zugang von 50 Mbit/s zu erreichen“, so Lauk weiter. Dennoch ist es so, dass vor allem in Flächenregionen der notwendige Ausbau für die Netzprovider nicht wirtschaftlich zu leisten ist. Hier muss geklärt werden, wer für die Infrastrukturinvestitionen verantwortlich ist.

„Es ist unbestritten, dass Deutschland in vielen Bereichen der Digitalwirtschaft international nicht in der ersten Liga spielt. Die Bildung einer Netzallianz kann ein sinnvoller Schritt auf dem Weg zur internationaler Wettbewerbsfähigkeit sein“, führt Lauk weiter aus.

So lobenswert der Ansatz ist, europäische und deutsche Digitalunternehmen voranzubringen, darf dies nicht zu einer Abschottung des europäischen Marktes führen, ist der Präsident des Wirtschaftsrates überzeugt: „Die Idee eines europäischen Routings übersieht die internationalen Verflechtungen der global agierenden Unternehmen und die grundlegende Architektur des Internets. Vielmehr muss es Ziel sein, einfach zu bedienende Verschlüsselungstechnologien ‚made in Germany‘ zu entwickeln. Die Netzallianz kann ein Startschuss für diese Entwicklung sein.“

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