07. Dezember 2010
„EEG bedarf dringend Korrektur“
Steinfurter Wirtschaftsrat besucht Beermann GmbH
Herzlich willkommen hieß Ewald Beermann, Geschäftsführender Gesellschafter der Beermann GmbH & CO. KG, die Mitglieder und Gäste der Sektion Steinfurt des Wirtschaftsrates der CDU e.V. zu einer Betriebserkundung mit anschließenden Politischen Frühstücksgespräch in seinem Unternehmen.
v.l.n.r.: Dieter Jasper MdB, Sektionssprecher Steinfurt; Hedwig Horstmann; Ewald Beermann, Geschäftsführender Gesellschafter Beermann GmbH & CO. KG, Thorsten Beermann

In seiner Firmenpräsentation zeichnete Beermann die Entwicklung seines Unternehmen nach, welches 1947 vom Ehepaar Josef und Irmgard Beermann in Riesenbeck gegründet wurde. Neben dem Verkauf von Leuchten und Kleingeräten spezialisierte sich das Unternehmen auf Elektro- und Wasserversorgungsanlagen. Heutige Schwerpunkte liegen in den Bereichen Elektrotechnik, Sanitär-, Heiz- und Klimatechnik, Bauklempnerei, Kabel- und Rohrleitungsbau sowie Erneuerbare Energien. 1995 sei die Sparte Bohrtechnik hinzugekommen. Mit inzwischen 20 Bohrgeräten verfüge das Unternehmen über eine der größten Bohrflotten Deutschlands. Jüngstes „Kind“ sei die Beermann & Windmann GmbH, die in den Bereichen Erdsonden, Geothermie und Tiefenbohrungen tätig sei.

Einig zeigten sich die Teilnehmer beim anschließenden politischen Frühstücksgespräch, dass das Ziel der Bundesregierung, im Jahr 2050 rund 80 Prozent der benötigten Energie aus regenerativen Energiequellen zu beziehen, ambitioniert sei. Gleichzeitig so betonte der Bundestagsabgeordnete und Sektionssprecher, Dieter Jasper, müsse über die Förderungsbedingungen erneut verhandelt werden. Bislang würden die Kosten für die in Deutschland installierte alternative Energieerzeugung in Höhe von 100 Milliarden Euro auf die Endverbraucher abgewälzt. Diese führe bei energieintensiven Unternehmen zu Wettbewerbsverzerrungen.